Was ist BIMI?
Brand Indicators for Message Identification (BIMI) ist ein E-Mail-Standard, der 2021 eingeführt wurde. Er ermöglicht es Unternehmen, ihr Markenlogo im Avatar-Bereich von Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance (DMARC)-authentifizierten E-Mails anzuzeigen. BIMI ist grundsätzlich von der Durchsetzung von DMARC abhängig – Ihre Domain muss eine DMARC-Richtlinie von p=quarantine oder p=reject haben, damit BIMI funktioniert. Das bedeutet, Unternehmen können die Empfänger ihrer E-Mails proaktiv vor Betrügern schützen. Wenn Sie technischer Administrator, Marketer oder Geschäftsleiter sind, bringt Ihnen die Implementierung von BIMI Vorteile wie eine bessere Zustellbarkeit und höhere Öffnungsraten.
Mit BIMI können sich Unternehmen dank eines Verified Mark Certificate (VMC) oder eines Common Mark Certificate (CMC) von der Flut an E-Mails im Posteingang abheben. Im Jahr 2025 kündigte Google an, dass sie die Verwendung eines CMC als Bestätigungsdokument akzeptieren werden, für das kein Warenzeichen mehr nötig ist, sofern Ihr Logo im letzten Jahr genutzt wurde – damit erhalten Organisationen die Möglichkeit, ein CMC anstelle eines VMC zu nutzen. Alternativ können Sie jetzt auch eine bestehende Wort-/Bildmarke verwenden und nur Teile davon nutzen.
Mit der Einführung von BIMI können Unternehmen ihr Markenlogo direkt in unterstützten Posteingängen (wie Google und Yahoo) präsentieren und die E-Mail-Authentifizierung stärken. Gemeinsam mit DMARC auf p=reject (unverzichtbar für BIMI), SPF und DKIM können Organisationen Domain-Imitationen blockieren, die Sicherheit erhöhen und die Markenbekanntheit steigern.
Falls Sie DMARC noch nicht durchsetzen, macht Red Sift es einfach: Organisationen können mit Red Sift innerhalb von nur 6–8 Wochen zu einer DMARC-Richtlinie von p=reject wechseln und so BIMI problemlos einführen. Die Durchsetzung von DMARC ist das Fundament – BIMI ist die sichtbare Belohnung für diese Sicherheitsinvestition.
Wie funktioniert BIMI?
BIMI platziert Ihr Logo neben Ihrer E-Mail-Adresse bei unterstützenden Anbietern. Es verhindert keinen Business Email Compromise (BEC) – das ist die Aufgabe von DMARC – aber falls jemand versucht, Sie mit aktiviertem BIMI zu imitieren, erscheint Ihr Logo nicht und je nach DMARC-Einstellung wird die E-Mail gegebenenfalls gar nicht zugestellt.
Ähnlich wie SPF-, DKIM- und DMARC-Einträge liegt Ihr BIMI-Eintrag als Textdatei (TXT) in Ihrem DNS. Wenn eine von Ihnen gesendete E-Mail im Posteingang des Empfängers ankommt, prüft der empfangende Server diesen Eintrag, um zu bestätigen, dass die Nachricht von einem verifizierten Absender stammt (mittels DMARC-Überprüfung). Nach erfolgreicher DMARC-Authentifizierung mit p=quarantine oder p=reject gibt die BIMI-TXT-Datei dem Empfängerserver die Speicheradresse des Logos und aller relevanten BIMI-Zertifikate an – anschließend wird das Logo im Posteingang sichtbar.
Kritisch: Wenn Ihre DMARC-Richtlinie auf p=none (nur Monitoring) steht, funktioniert BIMI nicht. Postfachanbieter verlangen eine erzwungene Durchsetzung, um Ihr Logo anzuzeigen.
Der BIMI-Validierungspfad
Folgen Sie diesem systematischen Validierungspfad, damit BIMI erfolgreich eingeführt werden kann:
Phase 1: DMARC-Durchsetzungs-Validierung (Woche 1–8)
- Aktuellen DMARC-Richtlinienstatus prüfen
- Überprüfen, ob Richtlinie auf p=quarantine oder p=reject steht (für BIMI erforderlich)
- DMARC-Gesamtberichte auf Authentifizierungsfehler prüfen
- Alle legitimen Versandquellen mit Authentifizierung identifizieren
- DMARC-Durchsetzung erreichen SPF und DKIM für alle autorisierten Absender konfigurieren Authentifizierungsquote überwachen (Ziel: 95 %+ vor Durchsetzung)
- Wechsel zu p=quarantine und 2–4 Wochen beobachten
- Wechsel zu p=reject, sobald Sie sicher sind, dass die Authentifizierung abdeckt ist – BIMI kann erst fortgesetzt werden, wenn p=reject erreicht und stabil ist
Phase 2: Logo-Vorbereitung und -Validierung (Woche 9–10)
SVG-Logodatei vorbereiten
- Logo ins SVG Tiny PS Format konvertieren
- Prüfen, ob das Logo die technischen BIMI-Anforderungen erfüllt
- Logodarstellung in verschiedenen Größen testen
- Logo an sicherem, öffentlich erreichbarem HTTPS-Ort hosten
Phase 3: Beantragung des Markenzertifikats (Woche 11–14)
Zertifikatstyp auswählen
- VMC: Registrierung der Marke in anerkannter Gerichtsbarkeit nachweisen
- CMC: Mindestens 12 Monate öffentliche Nutzung des Logos bestätigen
- GMC: Dokumente für Behördennachweis vorbereiten
Den CA-Validierungsprozess abschließen
- Antrag über Red Sift OnDMARC Workflow einreichen
- Identitätsprüfung des Mitarbeiters abschließen
- Ausstellung des Zertifikats genehmigen
- Domain-Kontrollvalidierung bestehen
Phase 4: Veröffentlichung des BIMI-Eintrags (Woche 15)
BIMI-DNS-Eintrag erstellen
- BIMI-TXT Datei mit Logo-URL und Zertfikatsspeicherort generieren
- Syntax des Eintrags vor Veröffentlichung prüfen
- BIMI-Eintrag in der DNS-Zone veröffentlichen
- Für DNS-Übernahme 24–48 Stunden einplanen
BIMI-Implementierung validieren
- Mit dem Red Sift BIMI Checker den Eintrag prüfen
- Testmails an Gmail, Yahoo und weitere unterstützende Anbieter schicken
- Bestätigen, dass das Logo im Empfängerpostfach angezeigt wird
- Auf blaues Verifizierungshäkchen prüfen (nur bei VMC)
Phase 5: Überwachung und Pflege (laufend)
DMARC-Durchsetzung aufrechterhalten
- DMARC-Berichte weiterhin auf Authentifizierungsprobleme beobachten
- BIMI-Logodarstellung schlägt fehl, wenn DMARC unter p=quarantine fällt
- Bei Abstufung der DMARC-Richtlinie Benachrichtigung ausgeben
BIMI-Status überwachen
- Anzeigerate des Logos über Anbieter hinweg beobachten
- Ablaufdaten der Zertifikate überwachen
- Markenzertifikate vor Ablauf erneuern (typ. jährlich)
- Logo oder Zertifikat bei Bedarf aktualisieren
Red Sift OnDMARC automatisiert diesen gesamten Validierungspfad und bietet Schritt-für-Schritt-Anleitung, automatisierte Prüfungen und Benachrichtigungen in jeder Phase.
Sie haben BIMI noch nicht implementiert? Prüfen Sie kostenlos, ob Ihre Organisation BIMI-bereit ist.
BIMI-Voraussetzungs-Checkliste
Bevor Sie mit der Umsetzung von BIMI beginnen, stellen Sie sicher, dass Sie folgende Voraussetzungen erfüllen:
Kategorie | Voraussetzung | Hinweise |
Wesentliche Voraussetzungen | DMARC-Richtlinie im Durchsetzungsmodus (p=quarantine oder p=reject) | VERPFLICHTEND – Ohne diese Voraussetzung funktioniert BIMI nicht |
SPF-Eintrag veröffentlicht und abgeglichen | Muss mit der Absenderdomain (From:) übereinstimmen | |
DKIM-Signaturen konfiguriert und abgeglichen | Muss mit der Absenderdomain (From:) übereinstimmen | |
DMARC-Gesamtberichte werden überwacht und geprüft | Mindestens 95 % bestandene Authentifizierung bestätigen | |
Alle legitimen E-Mail-Quellen authentifiziert | Einschließlich Drittanbieter (ESPs, CRMs, usw.) | |
Domainbesitz bestätigt | Für die Zertifikatsausstellung erforderlich | |
Logo- und Zertifikatsanforderungen | Markenlogo im SVG Tiny PS Format | Scalable Vector Graphics - Portable Secure |
Logo erfüllt BIMI-Spezifikation | Quadratisches Seitenverhältnis, passende Dateigröße | |
Für VMC: Eingetragene Marke in anerkannter Gerichtsbarkeit | Siehe Tabelle zugelassener Gerichtsbarkeiten | |
Für CMC: Logo seit mindestens 12 Monaten öffentlich sichtbar | Kein Warenzeichen erforderlich | |
Für GMC: Verifizierungsdokumente der Behörde | Nur für behördliche Stellen | |
Organisatorische Bereitschaft | Autorisierter Ansprechpartner identifiziert | Erteilt der CA die Erlaubnis zur Zertifikatsausstellung |
Vertragspartner festgelegt | Akzeptiert die Abonnentenvereinbarung im Namen der Organisation | |
Höherer Ansprechpartner bestätigt | Bestätigt Beschäftigung und Autorisierung der anderen Kontaktpersonen | |
Verfahren zur Mitarbeiter-Identitätsprüfung bekannt | Video-Identitätsprüfung erforderlich | |
Budget für Markenzertifikat genehmigt | Jährliche Erneuerung erforderlich | |
Technische Bereitschaft | DNS-Zugriffs- und Änderungsrechte bestätigt | Notwendig, um BIMI-TXT-Eintrag zu veröffentlichen |
CAA-Einträge überprüft (falls zutreffend) | Muss die gewählte CA zur Zertifikatsausstellung autorisieren | |
Hosting-Standort für SVG-Logodatei festgelegt | Muss öffentlich zugänglich über HTTPS sein | |
BIMI-Eintragssyntax validiert | Nutzen Sie BIMI-Checker von Red Sift vor der Veröffentlichung |
Wie funktioniert BIMI?
BIMI platziert Ihr Logo neben Ihrer E-Mail-Adresse bei unterstützenden Anbietern. Es verhindert keinen Business Email Compromise (BEC) – das ist die Aufgabe von DMARC – aber wenn jemand versucht, Sie mit aktiviertem BIMI zu imitieren, wird Ihr Logo nicht angezeigt und je nach DMARC-Richtlinie wird die E-Mail gegebenenfalls gar nicht zugestellt.


Ähnlich wie SPF-, DKIM- und DMARC-Einträge befindet sich Ihr BIMI-Eintrag als Textdatei (TXT) im DNS. Trifft eine von Ihnen gesendete E-Mail im Posteingang des Empfängers ein, prüft der Server diesen Eintrag, um zu bestätigen, dass sie von einem verifizierten Absender stammt (über DMARC). Nach erfolgreicher Authentifizierung teilt die BIMI-TXT-Datei dem Empfängerserver den Speicherort des Logos sowie relevante BIMI-Zertifikate mit, sodass das Logo im Posteingang angezeigt wird.
Warum sollte ich BIMI implementieren?
Die Implementierung von BIMI kann Ihre Markenbekanntheit und das Engagement bei E-Mails deutlich steigern – beides ist entscheidend für den Marketingerfolg. Mit BIMI wird das Logo Ihres Unternehmens direkt im Posteingang des Empfängers neben Ihrer E-Mail angezeigt und hilft Ihrer Nachricht, sich von der Masse abzuheben. Diese erhöhte Sichtbarkeit stärkt das Vertrauen und die Glaubwürdigkeit Ihrer Marke, was zu einer höheren Öffnungs- und Klickrate führt.
Ein wiedererkennbares Logo weckt sofort Vertrauen und Vertrautheit – ein klarer Vorteil zur Verbesserung der E-Mail-Engagement-Metriken. Durch den Einsatz von BIMI schaffen Sie eine konsistente visuelle Identität über Ihre E-Mail-Kommunikation hinweg und verschaffen sich einen Wettbewerbsvorteil.
Aus Sicht der E-Mail-Sicherheit ist DMARC – das Protokoll, das BIMI ermöglicht – entscheidend, um Phishing-Angriffe und Spoofing zu reduzieren und so besseren Schutz für Ihre Marke und Ihre Empfänger zu bieten. Neben der Rolle für die E-Mail-Sicherheit bietet BIMI zahlreiche weitere Vorteile für Unternehmen – darunter bessere Markenpräsenz, mehr Vertrauen in die Legitimität von E-Mails und eine stärkere Markenbindung. Es konnte sogar ein Einfluss auf das Kaufverhalten der Verbraucher nachgewiesen werden.
Wer unterstützt BIMI im Jahr 2025?
Anbieter | BIMI aktiviert oder unterstützt? | Unterschiede Web- vs. Mobile-App |
Apple (iCloud Mail) | Ja – Apple Mail (iCloud) unterstützt BIMI, wenn der Absender beim Anbieter zertifiziert ist. | Auf Apple Mail (iOS/macOS) ist BIMI (ab iOS 16+/macOS Ventura und neuer) für Apple-Postfächer verfügbar. Drittanbieter müssen bestimmte Richtlinien einhalten. Nur Fastmail- und Cloudmark-basierte Postfächer sind derzeit kompatibel. |
at mail | Erwägung – als „bald unterstützend/geplant“ gelistet. | - |
Au Mail (Japan) | Ja – eingeführt 2023. | Keine spezielle öffentliche Dokumentation zu Web- und Mobile-BIMI-Verhalten gefunden. |
BT | Erwägung – BT Mail taucht in Listen mit geplanten BIMI-Anbietern auf. | - |
Comcast | Erwägung – Comcast plant, BIMI zu unterstützen. Sie arbeiten aktiv an der Implementierung für die Anzeige von Markenlogos in Nutzerpostfächern. | - |
Cloudmark | Ja – Cloudmark ist explizit als BIMI-unterstützend gelistet. | Cloudmark ist ein Gateway, das Header stempelt – exakte BIMI-Unterstützung hängt vom jeweiligen Postfachanbieter ab (z.B. GoDaddy). |
Docomo | Ja – NTT Docomo wird als BIMI-Adopter geführt. | Unterschiede können je nach Anwendungstyp bestehen; derzeit liegen nur wenige Informationen vor. |
Fastmail | Ja – Fastmail ist aktiver BIMI-Unterstützer. | Braucht kein VMC. Logo wird bei aktivierten Avataren in der Nachrichtenübersicht angezeigt. Andernfalls erscheint es nur innerhalb der Nachricht (Web & Mobile). E-Mails an Fastmail von einer Domain mit VMC werden auch in Apple Mail dargestellt. |
GMX | Erwägung – GMX steht als „geplant/erwogen“ für BIMI auf der Liste. | - |
Google (Gmail) | Ja – Gmail unterstützt BIMI (VMC erforderlich). | Web: BIMI-Logos & blaue Häkchen werden angezeigt. Mobile: Seit September 2024 zeigen die Gmail-Android/iOS-Apps BIMI-Logos + Häkchen für VMC-verifizierte Marken an. |
La Poste | Ja – La Poste (Frankreich) von der BIMI Group als BIMI-Anbieter aufgeführt. | Mobile-Unterstützung ist aktuell eingeschränkt. |
Mail.com | Erwägung – Mail.com ist bei der BIMI Group als überlegender Anbieter aufgeführt. | - |
Microsoft | Nein – Microsoft Outlook oder Microsoft 365 unterstützt BIMI nicht. | - |
nifty | In Überlegung — nifty erscheint in den Listen der Anbieter von BIMI Group. | - |
Onet | Ja — Onet wird von der BIMI Group als Anbieter mit BIMI-Unterstützung aufgeführt. | Derzeit sind nur begrenzte Informationen verfügbar. |
Qualita | In Überlegung — wird von der BIMI Group als über eine BIMI-Einführung nachdenkend gelistet. | - |
Seznam.cz | In Überlegung — Seznam.cz hat BIMI als „in Planung/Überlegung“ aufgeführt. | - |
Yahoo Japan | In Überlegung — Yahoo Japan wird als „überlegt“ für den BIMI-Support gelistet (unterscheidet sich von Yahoo Mail außerhalb Japans). | - |
Yahoo Mail | Ja — Yahoo Mail (außer Yahoo! Japan) unterstützt BIMI. | Web: Zeigt BIMI-Logos in der Lesedarstellung an. |
Vorteile von BIMI
Bei Verwendung eines Mark Certificates bietet BIMI viele Vorteile für Unternehmen jeder Branche und Größe. Die Anzeige eines verifizierten Logos in E-Mails mit einem VMC, GMC oder CMC ermöglicht es Unternehmen, folgende Vorteile zu genießen:
- Erhöhte Markenbekanntheit um 44 %
Nach Sichtkontakt erhöhten Marken, die ein Logo verwendet haben, die Wiedererkennung um bis zu 44 %. Je stärker die Marke, desto höher der Anstieg—bis zu 120 %.
- Verbesserte Öffnungsraten um 39 %
Die Öffnungsraten von Transaktions- und Werbe-E-Mails steigen um bis zu 39 %.
- Steigerung der durchschnittlichen Kaufbereitschaft um 32 %
Der Uplift bei den Öffnungsraten überträgt sich auf Kaufentscheidungen mit einem durchschnittlichen Anstieg von bis zu 32 % beim Kaufverhalten.
- 90 % mehr Vertrauen in die Legitimität einer E-Mail
BIMI erhöht das Vertrauen der Verbraucher in die Echtheit einer E-Mail um bis zu 90 %.
Kann ich BIMI einführen?
Ist BIMI nur für IT-/Sicherheitsteams gedacht?
BIMI ist nicht nur dazu gedacht, die Markenbekanntheit zu steigern und die Sicherheit zu erhöhen, sondern bietet auch einen klaren Vorteil für moderne Marketer, die aus der Flut von Werbung herausstechen möchten. Da Verbraucher durchschnittlich etwa 120 E-Mails pro Tag erhalten, ist es schwer, sich im Posteingang abzuheben. Mit den richtigen Grundlagen für E-Mails bringen Sie Ihre Marke jedoch in die Pole Position, um die begehrte Rendite (ROI) zu erzielen.
Erfahren Sie, wie BIMI ein echter Game Changer mit hoher Rendite für Ihr Unternehmen sein kann. Hören Sie von unserer VP of Marketing, Rebecca Warren.
Vier Wege, um den ROI im E-Mail-Marketing 2025 zu steigern
BIMI für große Unternehmen
BIMI ermöglicht es, ein verifiziertes Markenlogo in der Inbox anzuzeigen und so Bekanntheit und Vertrauen im großen Maßstab zu stärken. Dabei baut es auf bestehende Authentifizierungsmaßnahmen auf, indem DMARC (mit Durchsetzung) und ausgerichtetes SPF oder DKIM erforderlich sind; anschließend verweist ein DNS-Eintrag auf ein konformes SVG-Logo. Große Anbieter wie Gmail und Yahoo unterstützen BIMI, weshalb Konzerne in UK, EU und den USA es zunehmend in ihre E-Mail-Sicherheits- und Markenprogramme integrieren.
Realität in Großunternehmen
Große Unternehmen verwalten viele Domains, Marken und Drittanbieter. Diese Komplexität macht BIMI zu einem abteilungsübergreifenden Thema. Sie brauchen eine vollständige Übersicht Ihrer Absender, Richtlinien-Durchsetzung auf Kern- und Randdomains und Kontrollen, um die Ausrichtung bei Veränderungen stabil zu halten. Zudem werten die meisten Anbieter weitere Anti-Missbrauchs-Signale aus, sodass saubere Authentifizierung und geringe Beschwerderaten für die Logo-Anzeige wichtig sind.
So unterstützt eine moderne Plattform
Eine unternehmensweite DMARC- und BIMI-Plattform wie Red Sift OnDMARC erleichtert diesen Prozess, indem sie alle Absender ermittelt, zur Richtliniendurchsetzung anleitet, SVG- und DNS-Einträge prüft und die Ausstellung eines VMC mit vertrauenswürdigen Stellen koordiniert. Sie wandelt Rohdaten in klare Aufgaben um, unterstützt Multi-Domain-Strategien und warnt, wenn ein neuer Absender oder eine Fehlkonfiguration die Logo-Anzeige gefährdet. So verkürzen Sie die Zeit bis zu BIMI und gewährleisten starke Authentifizierung über alle Regionen und Einheiten hinweg.
BIMI für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
BIMI ermöglicht es, Ihr verifiziertes Markenlogo in unterstützten Postfächern anzeigen zu lassen. Das schafft Vertrauen und kann das Engagement steigern. Voraussetzung ist eine starke E-Mail-Authentifizierung: SPF oder DKIM und DMARC (mit Durchsetzung) sowie ein BIMI-DNS-Eintrag, der auf ein konformes SVG-Logo verweist. Große Anbieter wie Gmail und Yahoo unterstützen BIMI.
Realität bei KMU
Die meisten KMU verwenden einige wenige Cloud-Absender für Newsletter, Rechnungen und CRM. Typische Stolpersteine sind unklare Ausrichtung, schwer lesbare XML-Reports und Unsicherheit bei Zertifikaten. Der praktikable Weg: ordentliche Authentifizierung, korrekter DNS-Eintrag und das Ganze einfach und überwacht halten.
Zusammenarbeit mit einem DMARC-Anbieter
Eine geführte DMARC- und BIMI-Plattform wie Red Sift OnDMARC erleichtert die Entdeckung aller Absender Ihrer Domain, prüft SPF, DKIM und DMARC, überprüft Ihren BIMI-Eintrag und SVG sowie die Koordination von Zertifikaten mit vertrauenswürdigen Ausstellern. Das verringert Versuch und Irrtum, beschleunigt die Logo-Anzeige und informiert Sie, wenn etwas aus der Ausrichtung gerät.


Hilft BIMI bei Öffnungsraten?
Red Sift hat eine Studie zum Einfluss eines sichtbaren Logos an der Avatar-Position einer E-Mail auf Öffnungsraten, Markenwiedererkennung und Kaufverhalten in Auftrag gegeben.
Die Recherche fokussierte Unternehmen aus Großbritannien und den USA. Für ein führendes US-Investmenthaus zeigte sich ein Plus von 9 % bei den Transaktionsöffnungen, gegenüber einem Rückgang von 10 % bei einem Wettbewerber ohne BIMI. Weitere Zahlen zeigen einen Anstieg des Marktanteils um 38 % bei einem britischen Energieversorger (vorher 6 %), während ein ähnlich aufgestellter Konkurrent ohne BIMI einen Rückgang um 11 % verzeichnete.
Wie sieht es mit Werbe-E-Mails aus?
Für Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen verkaufen, sind Öffnungsraten bei Werbe-E-Mails entscheidend. In einem überfüllten Markt ist es schwierig, gegen starke Marken durchzudringen. Vergeleicht man Werbe-E-Mails mit und ohne BIMI (bei Wettbewerbern und Marktführern in den USA und UK), verloren marktführende Unternehmen ohne BIMI 15% bzw. 18% ihres Anteils an Öffnungen, während die Wettbewerber mit BIMI Anstiege von 14% bzw. 39% verzeichnen konnten.
Red Sift fand zudem heraus, dass insgesamt, wenn die E-Mails einer Marke ein Logo hatten, die des Konkurrenten jedoch nicht, die Öffnungsraten in den USA um 21% und in Großbritannien um 39% stiegen. Interessanterweise scheint dieser Effekt unabhängig von Marktanteil oder Markenbekanntheit zu sein.
Und das Kaufverhalten?
Sowohl in den USA als auch in Großbritannien haben wir untersucht, wie sich eine sichtbare Logoanzeige auf Kaufentscheidungen bei E-Mails ausgewählter, führender und konkurrierender Lebensmittellieferdienste auswirkt. In den USA verloren Unternehmen ohne Logo in ihren E-Mails 24% Umsatzanteil, während Wettbewerber mit Logo einen Anstieg um 34% verzeichneten.
In Großbritannien verlor eine führende Marke 39% Marktanteil im Verkauf, weil kein Logo sichtbar war; ein Wettbewerber mit sichtbarem Logo erzielte hingegen einen beeindruckenden Anstieg von 32%.


Schritt-für-Schritt-Anleitung
Um BIMI einzuführen, benötigen Sie einen DMARC-Eintrag, und Ihre versendenden sowie Stammdomains müssen DMARC-konform sein (Policy: quarantine oder reject).
Organisationen müssen ein Mark Certificate (MC) einer autorisierten Zertifizierungsstelle (CA) nutzen. Dieses ergänzt die erforderliche DMARC-Policy (mit Durchsetzung – Quarantäne oder Reject) sowie den BIMI-Eintrag.
Ein MC kann ein Verified Mark Certificate (VMC) mit eingetragener Marke, ein Government Mark Certificate (GMC) für Behörden oder das neue Common Mark Certificate (CMC) für etablierte Marken sein.
Lesen Sie unseren detaillierten Leitfaden zu wichtigen Punkten vor der BIMI-Einführung.
Was ist DMARC?
DMARC (Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance) ist ein Sicherheitsprotokoll, das Unternehmen vor exakter Domain-Imitation und deren schädlichen Auswirkungen schützt.
Richtig konfiguriert arbeitet es mit den bestehenden Protokollen SPF und DKIM, damit empfangende Server wissen, dass E-Mails von Ihrer Domain legitim sind – und blockiert nicht authentifizierte/unautorisierte Absender. So verhindert es Phishing-Angriffe auf Kunden, Mitarbeitende und Lieferanten und verbessert zudem die Zustellbarkeit und Platzierung von E-Mails.
Was sind die Vorteile von DMARC?
Lesen Sie unseren ausführlichen Leitfaden zur DMARC-Einführung in Ihrem Unternehmen
Was ist ein Mark Certificate?
Ein Mark Certificate ist ein spezialisiertes digitales Zertifikat, das von einer vertrauenswürdigen Zertifizierungsstelle (CA) ausgestellt wird und ein markenrechtlich geschütztes Logo kryptographisch mit der Domain verbindet, die zur E-Mail-Kommunikation im Namen der Marke berechtigt ist. Es dient als „Nachweisdokument“ für den BIMI-DNS-Eintrag, sodass Anbieter wie Gmail und Yahoo das verifizierte Markenlogo neben authentifizierten Nachrichten anzeigen können.
Warum ist das wichtig?
- Markenintegration: Es werden nur rechtlich verifizierte Logos angezeigt – das senkt das Risiko für Phishing, das auf Ihre Marke abzielt.
- Höheres Vertrauen und mehr Engagement: Einheitliches, verifiziertes Branding im Posteingang signalisiert Authentizität und steigert Öffnungs-/Klick-Raten sowie Konversionen.
- Sicherheit: Mark Certificates ergänzen DMARC, SPF und DKIM und bilden einen mehrschichtigen Schutz gegen Domain-Spoofing und E-Mail-Betrug.
Kurz gesagt: Ein Mark Certificate liefert den mailbox-Anbietern den kryptographischen Nachweis, um Ihr Logo sicher und vertrauensvoll anzuzeigen – damit wird starke Authentifizierung auch für Empfangende sichtbar.
Was ist ein Verified Mark Certificate (VMC)?
Ein Verified Mark Certificate (VMC) ist ein digitales Zertifikat einer autorisierten Zertifizierungsstelle, das es Unternehmen ermöglicht, ihr eingetragenes Logo neben ihren E-Mails in unterstützten Clients darzustellen. Es ist Teil des BIMI-Standards (Brand Indicators for Message Identification), der die visuelle Verifizierung der Absenderidentität fördern und die E-Mail-Sicherheit erhöhen soll.
Was ist ein Government Mark Certificate (GMC)?
Ein Government Mark Certificate (GMC) ist ein digitales Zertifikat, das speziell für Behörden und öffentliche Einrichtungen konzipiert ist, damit diese ihre E-Mail-Kommunikation authentifizieren können. Wie VMCs für Unternehmen sorgen GMCs dafür, dass Regierungsstellen Vertrauen und eine visuelle Identität gewährleisten, wenn sie E-Mails an die Öffentlichkeit oder andere Institutionen senden.
Was sind die Vorteile von VMC oder GMC?
- Geprüftes Markenlogo im Posteingang: VMC und GMC ermöglichen die Anzeige eines verifizierten Markenlogos über BIMI, sodass E-Mails für Empfänger leichter identifizierbar sind.
- Stärkeres Markenvertrauen: In Verbindung mit BIMI bestätigen VMC und GMC für Kunden die Echtheit von E-Mails und senken das Risiko von Phishing.
- Höhere Öffnungsraten: Das geprüfte Markenlogo steigert die Wahrscheinlichkeit, dass E-Mails geöffnet werden, da BIMI-Logos auffällig sind und Vertrauen vermitteln.
- Mehr Sicherheit: VMC oder GMC mit BIMI verlangt DMARC-Durchsetzung und verbessert so die E-Mail-Sicherheit und erschwert Spoofing.
Was ist ein Common Mark Certificate (CMC)?
Common Mark Certificates (CMC) sind die neueste Art von MC und ermöglichen es Unternehmen, BIMI in Gmail zu nutzen, ohne dass eine eingetragene Marke wie bei VMC oder GMC erforderlich ist. Das heißt: Unternehmen, die ein etabliertes, aber nicht eingetragenes Logo nutzen, können Best Practices für E-Mails umsetzen, indem sie ihre Marke in die Inbox bringen.
Was sind die Vorteile eines CMC?
- Globale Sichtbarkeit und Erreichbarkeit: Common Mark Certificates sind in allen Gmail-Domains weltweit anerkannt – das macht die BIMI-Kennzeichnung für viele Empfänger vertrauenswürdig und verständlich.
- Vereinfachte Compliance im internationalen Kontext: Common Mark Certificates erleichtern die Erfüllung der BIMI-Anforderungen, besonders für multinationale Marken, die global ein einheitliches Auftreten wünschen.
- Verbessertes Markenimage: Die Logoanzeige über ein CMC fördert Ihr Image als Qualitätsgarant und erhöht die Interaktion, da Empfänger Konsistenz und Zuverlässigkeit schätzen.
- Erleichterung internationaler E-Mail-Compliance: Ein Common Mark Certificate unterstützt Marken dabei, DMARC- und BIMI-Anforderungen internationaler Plattformen zu erfüllen und verbessert Sichtbarkeit wie Zustellung.
Lesen Sie mehr in unserem Blogbeitrag Gmails Unterstützung von Verified Mark Certificates (VMC) für die BIMI-Einführung
Zentrale Unterschiede zwischen VMC und CMC
Wer die Einführung von BIMI erwägt, sollte die Unterschiede zwischen VMC und CMC genau verstehen. Beide Zertifikate dienen der Logoanzeige in Mail-Clients, unterscheiden sich aber bei den Anforderungen, der Anerkennung und den Einsatzmöglichkeiten.
Nachfolgend finden Sie einen klaren Vergleich der wichtigsten Unterschiede zwischen VMC und CMC:
Merkmal | VMC (Verified Mark Certificate) | CMC (Certified Mark Certificate) |
Zweck | Ermöglicht die Anzeige des BIMI-Logos in E-Mail-Clients, die VMC unterstützen, z.B. Google, Yahoo und Apple | Ermöglicht die Anzeige des BIMI-Logos in Clients wie Google und Yahoo, aber nicht bei Apple |
Markenerfordernis | Erfordert eine eingetragene Marke | Keine eingetragene Marke nötig. Sie können jedoch ein bestehendes Markenzeichen abwandeln, wenn Sie nur Teile davon nutzen möchten. |
Ausgebende Stellen | Ausgestellt von speziellen CAs mit VMC-Lizenz (derzeit nur DigiCert, weitere folgen) | Ausgestellt von speziellen CAs mit CMC-Lizenz (derzeit nur DigiCert, weitere folgen) |
Anerkennung/Support | Unterstützt von Gmail, iCloud und weiteren Anbietern | Aktuell nur von Google unterstützt |
Kosten | Typisch höher wegen zusätzlicher Prüfvorgaben | In der Regel günstiger als VMC |
Verfügbarkeit | Weit verbreitet verfügbar | Eingeschränkt verfügbar; relativ neu und wird noch ausgerollt |
Verifiziertes Markenzeichen im Posteingang? | Ja, bei Apple, Google & Yahoo | Derzeit nicht |
Sowohl VMC als auch CMC haben ihre eigenen Vorteile. Die Wahl des passenden Zertifikats ist nicht kompliziert – Red Sift unterstützt Sie gern. Wichtig zu wissen: VMC sind bereits weit verbreitet, besonders dank Gmail, während CMCs erst ab Anfang 2025 hinzukommen und andere Provider wie Apple sie noch nicht unterstützen.
Wie erhalte ich ein VMC oder CMC?
Sie können ein VMC oder CMC einfach über eine vertrauenswürdige Zertifizierungsstelle oder über Red Sifts Partnerschaft mit Digicert beziehen.
Kann ich von CMC zu VMC wechseln?
Ja. Sobald Ihr Logo als Marke eingetragen ist, können Sie ein neues Verified Mark Certificate anfordern. Der Red Sift OnDMARC-Workflow führt Sie durch alle Schritte – von der Markenprüfung bis zur DNS-Aktualisierung – und sorgt für reibungslose Umstellung und Compliance.
Kann ich gleichzeitig ein CMC und VMC haben?
Sie können beide Zertifikate besitzen, aber immer nur ein Logo ist pro absendender Domain aktiv. Die Veröffentlichung des BIMI-Eintrags auf CMC-Basis ersetzt die VMC-Anzeige und entfernt Gmails blaues Häkchen. Wenn Sie zwischen Logos wechseln müssen, empfiehlt sich der Einsatz von BIMI-Selektoren. Deren Unterstützung ist bei Mail-Providern jedoch noch begrenzt. Bis Selektoren breit unterstützt werden, wählen Sie das Zertifikat, das das gewünschte Posteingangs-Erlebnis abbildet.
Wenn Sie die Logoanzeige auch bei Apple iCloud Mail vollumfänglich wünschen, benötigen Sie zwingend ein VMC; CMC genügt alleine nicht für Apples Support im Rahmen von Business Connect.
Wie verhindert CMC Imitation, wenn kein Markenzeichen vorhanden ist?
CMC stellt dennoch eine starke Barriere gegen Nachahmer dar, da jeder Antrag vor Ausstellung ein striktes, mehrstufiges Prüfverfahren durchlaufen muss:
- Logo-Prüfung: Die CA stellt sicher, dass kein anderes Unternehmen das Logo eingetragen hat und Ihr Unternehmen es mindestens 12 Monate öffentlich verwendet.
- Domainkontrolle & E-Mail-Authentifizierung: Sie belegen Ihre Domain-Inhaberschaft und die CA prüft, dass Ihre Mails DMARC-konform (mit Durchsetzung) versendet werden.
- Antragsteller-Prüfung: Die CA prüft die Identität des Mitarbeitenden, der den Antrag stellt und dessen Berechtigung für Ihr Unternehmen.
Red Sift OnDMARC automatisiert alle diese Schritte – von der Nachweiserhebung bis zum DNS-Update. So profitieren Sie von verifiziertem Branding im Posteingang und starkem Schutz gegen Imitation mit minimalem Aufwand. Starten Sie Ihre kostenlose Testphase, um die Vorteile jetzt zu entdecken.
So erscheint das VMC je nach E-Mail-Provider


Desktop‑ vs. Mobil‑Darstellung
Zu wissen, wie Ihr Logo mit aktiviertem BIMI auf Desktop und Mobil angezeigt wird, ist entscheidend, um die Wirkung Ihrer Marke bei allen Nutzer:innen zu garantieren.
Oben sehen Sie unsere Übersicht zur Logoanzeige. In einer mobilen Plattform wie der Gmail-App erscheint das Logo in der Vorschauliste, am Desktop im Nachrichtenfenster. Auf Apple-Geräten (Mail-App/iCloud Mail) erscheint das Markenlogo im Avatar-Feld, wenn Sie für Business Connect registriert sind und die BIMI + VMC-Kette erfüllt ist. Die Desktop‑ und Mobil‑Darstellung kann leicht variieren; Apple unterstützt jedoch die Anzeige für verifizierte Absender per iCloud Mail.
Hinweis: Sowohl auf Mobilgeräten als auch am Desktop zeigt Gmail das Verifizierungsmerkmal über ein VMC nur in der Nachrichten-Vorschau an.
Welche Rolle spielt die Certification Authority Authorization (CAA) für VMC?
Wie im Dokument „Minimum Security Requirements for Issuance of Mark Certificates“ (Abschnitt 3.2.15) der bimigroup.org beschrieben, muss die Zertifizierungsstelle CAA-Einträge prüfen und die angegebenen Verarbeitungsrichtlinien befolgen. CAs dürfen Zertifikate nicht ausstellen, sofern kein Eintrag dies erlaubt.
Wofür ist ein CAA-Eintrag?
Er erlaubt Domain-Inhabern zu bestimmen, welche Zertifizierungsstellen (CAs) für die Domain Zertifikate ausstellen dürfen. CAA-Einträge ermöglichen zusätzlichen Schutz vor Fehlausstellungen.
Brauche ich einen CAA-Eintrag?
Die Antwort ist: es kommt darauf an. CAs sind lediglich verpflichtet zu prüfen, ob ein CAA-Eintrag existiert und ob sie als ausstellende CA genannt sind.
Gibt es keinen CAA-Eintrag, können alle CAs Zertifikate für den jeweiligen FQDN ausstellen.
Sie entscheiden mit Ihrem Unternehmen selbst, ob Sie nur bestimmte CAs zulassen – das reduziert Ihre Angriffsfläche entsprechend.
Kann ich BIMI für mehrere Domains/Subdomains nutzen?
Standardmäßig gilt ein VMC auf der Organisationsdomain auch für alle Subdomains. Möchten Sie aber auf einer Subdomain ein anderes Markenlogo anzeigen, ist dies möglich. Dafür brauchen Sie jedoch ein separates VMC mit zusätzlichen Kosten, denn jedes VMC ist an ein bestimmtes Logo gebunden.
BIMI-Zertifizierungsvoraussetzungen für VMC:
- DMARC-Policy: Ihre Domains müssen DMARC-konform und mit einer Policy (Quarantäne oder Reject) durchgesetzt sein.
- Markeneingetragenes Logo: Das gewünschte Logo muss als Marke eingetragen sein.
- Certificate Authority (CA): Das VMC muss von einer autorisierten CA (z. B. GlobalSign oder DigiCert) ausgestellt werden.
- BIMI TXT-Record: Sie benötigen einen BIMI TXT-Record im DNS, der auf Ihre SVG-Logodatei verweist.
Anerkannte Gerichtsbarkeiten
Land | Quelle |
Vereinigte Staaten (US) | United States Patent and Trademark Office (USPTO) |
Kanada (CA) | Canadian Intellectual Property Office https://www.ic.gc.ca/opic-cipo/cpd/eng/search/basic.html |
Europäische Union (EM) | European Union Intellectual Property Office |
Vereinigtes Königreich (GB) | UK Intellectual Property Office |
Deutschland (DE) | Deutsches Patent- und Markenamt |
Japan (JP) | Japan Trademark Office |
Australien (AU) | IP Australia |
Spanien (ES) | Spanien – Oficina Española de Patentes y Marcas |
Südkorea (KR) | Korean Intellectual Property Office |
Brasilien (BR) | Brasilianisches Nationales Institut für Geistiges Eigentum |
Indien (IN) | Office of the Controller General of Patents, Designs & Trade Marks Department for Promotion of Industry and Internal Trade Ministry of Commerce & Industry, Government of India https://ipindia.gov.in/trade-marks.htm |
Schweiz (CH) | Schweizerisches Institut für Geistiges Eigentum |
Dänemark (DK) | Dänisches Patent- und Markenamt |
Frankreich (FR) | Französisches Patent- und Markenamt (INPI) |
Neuseeland (NZ) | Intellectual Property Office of New Zealand (IPONZ) |
Schweden (SE) | Schwedisches Amt für Geistiges Eigentum (PRV) |
Der Verifizierungsprozess
- Mitarbeiterverifizierung: Die CA überprüft Ihre Anstellung mit der Höheren Instanz und/oder Ihrem HR-Team
- Video-ID-Verifizierung: Videokonferenz mit einem Spezialisten, der Ihre Identität mittels eines staatlichen Ausweises überprüft
- Domainvalidierung: Überprüfen Sie den Besitz Ihrer Domain, indem Sie einen TXT-Eintrag in Ihrer DNS-Zone hinzufügen
Welche Rollen gibt es bei der EV-Verifizierung?
- Autorisierungskontakt: Erteilt der CA die Autorisierung, VMC-Zertifikate für ihre Organisation auszustellen. Diese Person muss die Zustimmung per E-Mail erteilen.
- Vertragsunterzeichner: Akzeptiert die Abonnentenvereinbarung im Namen der Organisation. Die Vereinbarung ist online und wird per Klick akzeptiert. Diese Person kann zur Vereinfachung des Prozesses auch der Autorisierungskontakt sein.
- Höhere Instanz: Auch bekannt als „Unabhängige Bestätigung“ – bestätigt, dass Autorisierungskontakt und Vertragsunterzeichner bei der Organisation beschäftigt und zu diesen Rollen berechtigt sind.
Wie lange dauert es, BIMI umzusetzen?
Die Zeit für die Umsetzung von BIMI variiert je nach Organisation. Der wichtigste Faktor ist die DMARC-Erzwingung – BIMI erfordert eine DMARC-Policy von p=quarantine oder p=reject für Ihre Domain, dies ist unverhandelbar.
Überblick über den Zeitplan:
DMARC-Erzwingung (6-8 Wochen)
Falls Sie noch keine DMARC-Erzwingung haben, müssen Sie hier beginnen. Bei Red Sift beschleunigen wir diesen Prozess mit Red Sift OnDMARC, wobei die durchschnittliche Dauer bis p=reject 6-8 Wochen beträgt. Ohne DMARC-Erzwingung ist eine BIMI-Implementierung nicht möglich – das Logo wird unabhängig vom Zertifikatstyp nicht im Posteingang der Empfänger angezeigt.
Beachten Sie, dass die genaue Dauer davon abhängt, wie viele Quellen konfiguriert werden müssen und wie schnell Sie die notwendigen Änderungen umsetzen können.
Mark Certificate-Erwerb (Variabel)
Weitere Faktoren beinhalten die Größe Ihrer Organisation, die Komplexität Ihrer Infrastruktur und ob Sie sich für ein VMC, GMC oder CMC entscheiden:
- VMC mit neuer Marke: 3-6 Monate für die Markenregistrierung (je nach Rechtsraum unterschiedlich) + 7-10 Werktage für die Zertifikatsausstellung
- VMC mit bestehender Marke: 7-10 Werktage für die Zertifikatsausstellung
- CMC: 7-10 Werktage für die Zertifikatsausstellung (keine Marke nötig, aber das Logo muss seit über 12 Monaten öffentlich genutzt werden)
- GMC: 7-10 Werktage für die Zertifikatsausstellung (Regierungsverifizierung erforderlich)
Logo-Erstellung und DNS-Veröffentlichung (1-2 Wochen)
Nach bestätigter DMARC-Erzwingung und Erhalt Ihres Mark Certificates dauert das Erstellen des SVG-Logos, die Validierung des BIMI-Records und die Veröffentlichung im DNS in der Regel 1-2 Wochen.
Gesamtdauer:
- Bei bereits aktivem DMARC-Enforcement: 2-4 Wochen (CMC/bestehende VMC) oder 3-6 Monate (neues VMC-Trademark)
- Ohne DMARC-Erzwingung: Zunächst 6-8 Wochen für DMARC-Implementierung hinzufügen
Für Marken, die Apple iCloud Mail-Nutzer erreichen wollen, kann die Angleichung mit Apple Business Connect und die Einreichung zur Apple-Verifizierung zusätzliche Zeit in Anspruch nehmen (typischerweise einige Wochen mehr) gegenüber der normalen BIMI-Zertifikatsausstellung.
Beachten Sie: BIMI ist von DMARC-Erzwingung abhängig. Sinkt Ihre DMARC-Policy aus irgendeinem Grund unter p=quarantine, wird das BIMI-Logo nicht mehr angezeigt, bis die Erzwingung wiederhergestellt ist.
Wie steht es um Apple Business Connect?
Apple hat Änderungen an seiner Business Connect-Funktion angekündigt, darunter wie Markenname oder -logo in iPhone-Apps für Telefon, E-Mail und Zahlungen angezeigt werden.
Tatsächlich weist das Apple-Update einige Ähnlichkeiten mit BIMI auf, es bestehen aber weiterhin wesentliche Unterschiede. Dazu gehören der Einrichtungsprozess, Logovorgaben und Kosten. Während Apples Option im Grunde kostenlos ist, beschränkt sich die Logo-Anzeige ausschließlich auf iCloud Mail.
Apple Business Connect kann zudem parallel zu BIMI und VMC verwendet werden – Apple unterstützt die Anzeige von Logos in iCloud Mail und Anwendungen wie Wallet oder Maps, wenn die Marke über Business Connect registriert ist (und einschließlich Gmail unter Nutzung in Apple Mail). Der Markenvorteil erstreckt sich damit auf das Apple-Ökosystem, einschließlich Apple Mail auf Desktop und Mobilgerät. Nutzer müssen jedoch auch hier erst DMARC-Erzwingung auf der Domain erreichen.
Warum Red Sift wählen?
Red Sift OnDMARC’s BIMI-Funktion ist die einzige integrierte BIMI-Lösung mit VMC oder CMC auf dem Markt. Sie hilft Nutzern dabei, den Antrag für ihr Markenzertifikat von Anfang bis Ende zu bearbeiten, einschließlich Erwerb eines VMC/CMC ohne den direkten Kontakt zur Zertifizierungsstelle (CA).
Red Sift OnDMARC ermöglicht eine nahtlose Integration mit GlobalSign, sodass Anwender ihre Antragsdaten bequem per API zwischen den Plattformen übertragen können. Dieser optimierte Prozess erspart das Verwalten mehrerer Systeme und erlaubt es, DMARC-Policy und BIMI-Readiness an einem Ort zu erreichen. Durch diese Zentralisierung wird die Erfahrung für Anwender vereinfacht und dank fachkundiger Betreuung kann sowohl die DMARC-Erzwingung als auch der Erwerb eines VMC bzw. CMC über eine einzige Benutzeroberfläche abgewickelt werden.
Über die BIMI-Implementierung hinaus bietet Red Sift OnDMARC zahlreiche weitere Vorteile, darunter:
- Vereinfachtes E-Mail-Sicherheitsmanagement: OnDMARC vereint DMARC, SPF, DKIM, MTA-STS und BIMI auf einer Plattform und reduziert so die Komplexität des Sicherheitsmanagements über mehrere Systeme hinweg erheblich.
- Schließt Sicherheitslücken mit automatisiertem Schutz: Die automatisierte Subdomain-Erkennung von OnDMARC sorgt dafür, dass alle Domains und Subdomains, die E-Mails versenden, geschützt sind, und schließt so Lücken, die Angreifer nutzen könnten. Diese umfassende Abdeckung minimiert das Risiko von Phishing- und Spoofing-Attacken von unbeaufsichtigten Subdomains.
- Stoppt E-Mail-Bedrohungen, die DMARC umgehen: OnDMARC schützt vor Bedrohungen, die DMARC umgehen können. Durch die fortlaufende Überwachung von Fehlkonfigurationen und vergessenen DNS-Einträgen stellt OnDMARC sicher, dass die E-Mail-Authentifizierung effektiv bleibt und Angriffsflächen geschlossen werden, bevor Probleme entstehen.
- Reduziert manuelle Aufgaben und Zeitaufwand mit Red Sift Radar: Der LLM-gesteuerte Assistent Radar von OnDMARC reduziert manuelle Aufgaben und liefert Sicherheitsteams sofort verwertbare Einblicke, um E-Mail-Sicherheitsprobleme zu beheben. Echtzeit-Benachrichtigungen weisen direkt auf Fehlkonfigurationen, Authentifizierungsprobleme und ungewöhnliche Aktivitäten hin, sodass Teams schneller reagieren können.
- Dedizierter Support für schnelle DMARC-Implementierung: Das Red Sift Team bietet engagierte, praxisnahe 24/7-Unterstützung während des gesamten Setups und der Implementierung von OnDMARC. Von der Erstkonfiguration bis zu laufenden Anpassungen hilft das Team, die Einführung von DMARC, SPF, DKIM und MTA-STS reibungslos zu gestalten und sorgt für hohe E-Mail-Sicherheit ohne Verzögerungen oder Fehlkonfigurationen.
Validieren Sie Ihr Logo mit OnDMARC
Red Sift OnDMARC bietet Ihnen eine Überprüfung, ob Ihr Logo das korrekte BIMI-Format nutzt – noch bevor Sie einen Antrag einreichen.
- Klicken Sie im BIMI-Bereich des Red Sift OnDMARC Dashboards auf „Antrag starten“
- Ziehen Sie Ihr Logo per Drag-and-drop hinein oder suchen Sie es aus. OnDMARC prüft es und zeigt, falls die Kriterien erfüllt sind, eine Bestätigung an. Fehler werden ebenfalls angezeigt.




