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74 % der Kreditgenossenschaften sind spoofbar: Ist Ihre dabei?

Eine Untersuchung von Red Sift ergab, dass fast drei Viertel der US-amerikanischen Kreditgenossenschaften über keinen Domain-Schutz verfügen. Finden Sie heraus, ob Ihre Organisation auf der Liste steht.

Stuart Rogers·CEO & COO
Published: August 26, 2025·4 min read

E-Mail ist nach wie vor ein zentrales Kommunikationsmittel für Kreditgenossenschaften – ob für Mitgliederbenachrichtigungen, Kontoauszüge, Kreditvorgänge oder die Abstimmung mit Dienstleistern. Genau deshalb bleibt Impersonation ein einträgliches Geschäft: Die National Credit Union Association (NCUA) warnt, dass alle Kreditgenossenschaften und deren Dienstleister aktive Ziele für Phishing und Social Engineering sind, und drängt auf eine schnelle Meldung von Vorfällen. Gelingt ein Spoofing-Angriff, geht es nicht nur um Betrug – auf dem Spiel stehen auch das Vertrauen der Mitglieder, mögliche Prüfungsergebnisse und Betriebsunterbrechungen. Die Lösung? Mehr Transparenz und eine konsequente Umsetzung der DMARC-Durchsetzung.

Eine aktuelle branchenweite Analyse von Red Sift zeigt, dass Spoofing-Versuchen weiterhin Tür und Tor geöffnet sind: 74 % (von 580 untersuchten Kreditgenossenschaften) haben die strengste Form der DMARC-Durchsetzung (p=reject) noch nicht umgesetzt.

Sektor-Überblick: 580 bundesweit versicherte Kreditgenossenschaften

Unsere DMARC-Auswertung von 580 Kreditgenossenschaften zeigt:

  • p=reject: 151 (26,0 %) — blockiert gefälschte E-Mails bereits an der Tür
  • p=quarantine: 119 (20,5 %) — verdächtige E-Mails landen im Spam-Ordner
  • p=none: 218 (37,6 %) — spoofbare E-Mails werden weiterhin zugestellt
  • Kein DMARC: 92 (15,9 %) — kein veröffentlichter Schutz

Das Fazit: 53,5 % der Kreditgenossenschaften sind faktisch ungeschützt (kein DMARC oder p=none). Weniger als jede dritte (26,0 %) ist mit p=reject vollständig geschützt; 20,5 % verfügen über einen gewissen Schutz (Quarantäne), sind aber weiterhin anfällig für Spoofing-Versuche.

Vergleich mit anderen Finanzinstituten

In der jüngsten Analyse von Red Sift zu den 510 größten US-Geschäftsbanken setzten 41,2 % p=reject durch – deutlich mehr als die 26,0 % bei Kreditgenossenschaften. Kreditgenossenschaften hinken damit dem breiteren Sektor bei der DMARC-Durchsetzung hinterher und vergrößern so das Zeitfenster für Phishing und Business E-Mail Compromise.

Warum diese Lücke jetzt entscheidend ist

  • Anhaltende Störungen sind real: Patelco Credit Union musste nach einem Ransomware-Angriff im Juni 2024 mehrere Tage lang Online-Banking und Callcenter abschalten; später bestätigte die Genossenschaft einen Datendiebstahl, von dem Hunderttausende betroffen waren.
  • Ausfälle bei Drittanbietern wirken sich schnell aus: Ein Ransomware-Angriff im Jahr 2023 auf Trellances Ongoing Operations legte etwa 60 Kreditgenossenschaften lahm – ein Beispiel für das für genossenschaftliche Ökosysteme typische Lieferkettenrisiko.
  • Neue Vorfälle häufen sich weiterhin: Im August 2025 meldete Connex Credit Union eine Datenpanne, von der rund 172.000 Personen betroffen waren – mit offengelegten persönlichen und finanziellen Daten, einem idealen Nährboden für gezieltes Phishing.

Warum die Lücke fortbesteht

Es geht nicht nur um die Implementierung der richtigen Technologie – auch Transparenz und Sicherheit im Umgang damit bleiben ein Problem. Die Vielzahl an Absendern über Kernbanksysteme, Kontoauszüge, Marketing und Hypothekensysteme hinweg erschwert die Kartierung erheblich. Die Angst, Kontoauszüge oder Gehaltsabrechnungen zu blockieren, lässt Teams bei p=none verharren. Extensible Markup Language (XML)-Berichte stapeln sich, ohne dass Automatisierung oder klare Arbeitsabläufe vorhanden sind. E-Mails von Dienstleistern werden häufig unauthentifiziert oder falsch ausgerichtet versendet, was die Angriffsfläche zusätzlich vergrößert.

Es geht nicht nur um Sicherheit, sondern auch um den Schutz der Mitglieder

Das Erreichen von p=reject reduzierte sowohl das Betrugsrisiko als auch unerwünschte Postfach-Nachrichten. Mitglieder beurteilen die Glaubwürdigkeit einer Organisation Nachricht für Nachricht – wer täuschend echte E-Mails durchlässt, riskiert einen Reputationsschaden, den sich Kreditgenossenschaften nicht leisten können. Da 74 % der US-Kreditgenossenschaften weiterhin spoofbar sind, ist DMARC-Durchsetzung inzwischen unverzichtbar. Genau deshalb ist Red Sift OnDMARC die ideale Lösung für Kreditgenossenschaften. OnDMARC bietet die nötige Transparenz, Automatisierung und Abstimmung mit Dienstleistern, um die Absendervielfalt zu bewältigen und p=reject zuverlässig zu erreichen – ohne den Betrieb zu stören.

Durch die Zusammenarbeit mit Red Sift können Kreditgenossenschaften die Spoofing-Lücke schnell schließen, das Vertrauen ihrer Mitglieder schützen und den Erwartungen der Prüfbehörden einen Schritt voraus sein. Starten Sie noch heute und ermitteln Sie Ihren aktuellen DMARC-Status mit unserem kostenlosen Investigate-Tool. Sie erhalten wertvolle Einblicke und klare nächste Schritte, um neuen E-Mail-Spoofing-Bedrohungen stets einen Schritt voraus zu sein.

Stuart Rogers
Stuart Rogers
CEO & COO

Stuart is the Chief Financial and Operations Officer at Red Sift with extensive experience scaling venture-backed SaaS, cybersecurity, AI, and high-growth software businesses.