Zusammenfassung für Führungskräfte: Radar Lite ist nun nativ in Claude und ChatGPT integriert, sodass Sicherheitsteams E-Mail-Authentifizierungs-, DNS- und Web-Sicherheitsprüfungen direkt in den KI-Tools durchführen können, die sie täglich nutzen.
Statt ein weiteres Tool zu öffnen, kann Ihr Team eine Sicherheitsfrage direkt in dem Assistenten stellen, mit dem es ohnehin den ganzen Tag spricht, und erhält eine durch Radar fundierte Antwort. Dieses Update ist eine Reaktion auf eine zunehmende Kostenlücke: Angreifer nutzen KI, um die Kosten für eine Phishing-Kampagne auf nahezu null zu senken, während Verteidiger weiterhin mit manuellen Methoden unterwegs sind.
Wichtigste Erkenntnisse
- Angreifer nutzen laut Gartner mittlerweile große Sprachmodelle, um die Kosten für Spam- und Phishing-Kampagnen um 95 % zu senken.
- Eine Kampagne, deren Start für einen Spammer rund 1.500 US-Dollar kostet, kann ein Unternehmen im Verteidigungsfall nahezu 1 Million US-Dollar kosten, wenn die Reaktion zu langsam erfolgt.
- Die Integrationen von Radar Lite mit Claude und ChatGPT machen KI-gestützte Domain-Sicherheit zu einer Aktivierung per Schalter, nicht zu einem langwierigen Projekt.
Die Rechnung, die Angreifer längst gelöst haben
Die Wirtschaftlichkeit von Angriffen hat sich grundlegend verändert. Angreifer setzen KI schneller ein als die meisten Verteidiger – und das zeigen auch die Zahlen. Laut Gartner haben große Sprachmodelle die Kosten für den Aufbau von Spam- und Phishing-Kampagnen um 95 % gesenkt. Im Data Breach Investigations Report 2026 von Verizon wurde festgestellt, dass der durchschnittliche Bedrohungsakteur KI in 15 verschiedenen Techniken einsetzt, um Angriffe umzusetzen.
E-Mail war schon immer der günstigste Einstiegspunkt, und Phishing bleibt weiterhin die weltweit häufigste Cyberattacke. Mittlerweile liegen die Einstiegskosten nahezu bei null. Eine Kampagne, die für einen Spammer etwa 1.500 US-Dollar kostet, kann ein Unternehmen auf der Empfängerseite fast 1 Million US-Dollar kosten, wenn die Reaktion zu lange dauert. Das ist ein Problem in der Gewinn- und Verlustrechnung, nicht nur ein Sicherheitsproblem.
Verteidiger haben die schwierigere Aufgabe – und das ist systemimmanent. Sie müssen mehr Angriffsflächen schützen, sind mehr Ansprechpartnern gegenüber verantwortlich und tun dies meist mit gleichbleibender Personalstärke. Das Problem ist nicht das Können – sondern die Geschwindigkeit.
„Angreifer haben KI schneller übernommen als die meisten Verteidiger, und die daraus entstandene Kostenlücke ist die ganze Geschichte“, sagt Rahul Powar, Mitgründer und CEO von Red Sift. „Radar ist kein Ersatz für Ihre gesamte Sicherheitsinfrastruktur. Es ist die KI-Schicht, die sich in die bereits aufgebauten Workflows Ihres Teams einbindet, sodass Sie mit der Geschwindigkeit der Angreifer mithalten können, ohne ein weiteres Tool verwalten zu müssen.“
Sicherheitsprüfungen direkt in Ihren bestehenden KI-Tools
Red Sift Radar ist der weiterentwickelte LLM, der in Red Sift-Anwendungen integriert ist und Ihre Umgebung kontextuell versteht. Radar Lite ist die kostenlose Version, die eine Sicherheitsanalyse jeder beliebigen Domain durchführt und Ihre Sicherheitslage mit Branchenkollegen vergleicht.
Ab sofort liefert Radar Lite offizielle Integrationen mit Claude und ChatGPT. Ihr Team kann zum Beispiel eine Frage in natürlicher Sprache stellen, wie „Ist meine Domain sicher konfiguriert?“ oder „Überprüfe das DMARC (Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance) Setup für diese Domain“ – direkt im bereits offenstehenden Assistenten. Radar Lite führt daraufhin Prüfungen zu E-Mail-Authentifizierung, DNS, TLS und Zertifikaten sowie zu Web-Sicherheitsheadern durch und liefert eine priorisierte, verständliche Antwort zurück – ganz ohne Anmeldung in einem separaten Tool.
Die Einrichtung erfolgt einfach per Aktivierung und ist kein aufwendiges Projekt. Die vorhandene KI Ihres Teams erhält so die Fähigkeit, Fragen zur Domainsicherheit mit echter Analyse zu beantworten, statt mit generischen Erklärungen.
Was das für Ihr Team bedeutet
Der Mehrwert zeigt sich je nach Position unterschiedlich.
- Sicherheitsingenieur:innen und Analyst:innen profitieren von schneller Einrichtung und zügigeren Antworten. Sie können in Sekunden eine unbekannte Absenderadresse oder die eigene Domain prüfen und ihre Erkenntnisse an Stakeholder kommunizieren – ohne sie zuerst ins Allgemeinverständliche übersetzen zu müssen.
- Sicherheitsverantwortliche bekommen KI-gestützte Prüfungen direkt in den bereits verwendeten Tools ihrer Teams, statt eine weitere Plattform anschaffen, integrieren und verwalten zu müssen.
- Geschäftsleitungen erhalten Einblicke vom Sicherheitsteam, ohne dass dafür stundenlange manuelle Problemlösungen nötig sind. Schnellere Antworten sind günstiger – darauf kommt es an.
Kostenlos starten mit Radar Lite
Sie möchten vorab ausprobieren, wie das funktioniert? Starten Sie mit Radar Lite. Die Lösung führt eine kostenlose Sicherheitsanalyse jeder beliebigen Domain durch, vergleicht Ihre Sicherheitslage mit der Branche und lässt sich jetzt nativ mit Claude und ChatGPT verbinden.
ChatGPT
- Radar Lite ist direkt über das Plugin-Verzeichnis in ChatGPT verfügbar. Suchen Sie nach „Radar Lite“ und halten Sie Ausschau nach dem offiziellen Plugin von Red Sift.
Claude
- Fügen Sie Radar Lite als MCP-Connector mit folgender URL hinzu: https://radar-lite.redsift.cloud/app/mcp
- Gehen Sie zu Claude Einstellungen → Integrationen → Integration hinzufügen, fügen Sie die URL ein und bestätigen Sie. Das Tool steht dann in jeder neuen Konversation zur Verfügung.




