Zusammenfassung: Das Secure Government Email Framework Neuseelands schreibt bis Oktober 2025 DMARC mit p=reject vor – zusätzlich zu SPF mit Hard-Fail, durchgängigem DKIM, erzwungenem MTA-STS und TLS-RPT. Die Vorschriften ersetzen SEEMail, dämmen die stark steigenden Phishing-Verluste ein und betreffen jede Organisation, die mit dem öffentlichen Sektor per E-Mail kommuniziert.
Die wichtigsten Punkte:
- Feste Frist: Alle Regierungsdomains müssen bis Oktober 2025 DMARC p=reject sowie unterstützende Kontrollen erreichen.
- Vollständiger Stack: SPF mit „-all“, DKIM-Signierung, erzwungenes MTA-STS und TLS-Reporting stehen nun neben DMARC.
- Weitreichende Auswirkungen: Lieferanten und Partner müssen sich anpassen, sonst drohen zurückgewiesene E-Mails und ein Reputationsschaden.
Die neuseeländische Regierung hat kürzlich das Secure Government Email (SGE) Common Implementation Framework veröffentlicht – einen Leitfaden, der Domain-based Message Authentication, Reporting & Conformance (DMARC) als neuen verbindlichen Schritt im gesamten öffentlichen Sektor vorsieht. Damit wird das veraltete SEEMail-Gateway (das 2026 abgeschaltet wird) durch offene Standards ersetzt, die Spoofing bereits an der Quelle unterbinden und Neuseeland mit weltweiten Vorreitern wie Großbritannien und den USA gleichziehen lassen.
Warum DMARC und warum jetzt?
E-Mail bleibt der wichtigste Angriffsvektor für Phishing und Business Email Compromise (BEC). Zahlen des neuseeländischen CERT zeigen ein Jahr für Jahr steigendes Aufkommen von Domain-Spoofing-Vorfällen, die Bürgerinnen, Bürger und Behörden 2024 1,6 Milliarden Dollar gekostet haben. Indem das SGE-Framework DMARC-Durchsetzung mit p=reject vorschreibt, wird betrügerischen Nachrichten der Zugang zum Posteingang von vornherein verwehrt – das schützt das Vertrauen der Öffentlichkeit und sichert kritische Dienste ab.
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MTA-STS erhält eine eigene Anforderung
MTA-STS ermöglicht es einem empfangenden Mailserver, auf einer verschlüsselten SMTP-Verbindung zu bestehen und jeden Versuch zu blockieren, auf Klartext zurückzufallen. Dies verhindert STARTTLS-Stripping-Man-in-the-Middle-Angriffe, die Nachrichten abfangen wollen, indem sie sie unverschlüsselt übertragen lassen. Zudem werden die MX-Einträge und das TLS-Zertifikat des entfernten Servers überprüft, um sicherzustellen, dass die E-Mail tatsächlich an die legitime Domain übergeben wird und nicht unbemerkt umgeleitet wird.
Künftig müssen MTA-Einträge definiert und ab Oktober 2025 auf „enforce“ gesetzt werden.
Was das Secure Email Framework verlangt
Kontrolle | Mindesteinstellung | Frist* |
SPF | Muss mit einem Hard-Fail -all enden | Oktober 2025 |
DKIM | Alle ausgehenden E-Mails von allen Versanddiensten müssen DKIM-signiert sein | Oktober 2025 |
DMARC | DMARC muss auf allen E-Mail-fähigen Domains auf p=reject gesetzt werden. Eingehende E-Mails müssen auf DMARC-Konformität geprüft und entsprechend der DMARC-Richtlinie der sendenden Domain behandelt werden. | Oktober 2025 |
MTA-STS | Ein MTA-STS-Eintrag muss definiert und auf „enforce“ gesetzt werden. | Oktober 2025 |
TLS-Reporting | Alle E-Mail-versendenden Domains müssen TLS-Reporting aktiviert haben. | Oktober 2025 |
*Alle Behörden sollten ihre E-Mail-Sicherheitsstandards angehoben haben, um mit diesem Framework übereinzustimmen.
Der Welleneffekt für jeden Posteingang
Obwohl sich die Vorgabe an Regierungsdomains richtet, reichen ihre Auswirkungen weit darüber hinaus. Anbieter, Kommunen, Hochschulen und NGOs, die mit dem öffentlichen Sektor per E-Mail kommunizieren, werden strengere Filterung in Outlook, Gmail und neuseeländisch gehosteten Mailsystemen erleben. Wer DMARC frühzeitig einführt, sichert sich Zustellbarkeit und Markenintegrität in der Kommunikation mit Bürgerinnen, Bürgern und Partnern.
Fünf-Schritte-Aktionsplan, um schnell p=reject zu erreichen
- Jede Domain entdecken – Die Zusammenarbeit mit einem spezialisierten DMARC-Anbieter wie Red Sift verschafft Ihnen vollständige Sichtbarkeit über jede primäre, sekundäre und veraltete Domain, einschließlich geparkter oder weiterleitender Einträge.
- SPF & DKIM abgleichen – Mit Red Sift OnDMARC können Sie sicherstellen, dass alle legitimen Absender autorisiert sind und korrekt signieren; entfernen Sie Redundanzen.
- Beginnen Sie mit p=none, dann quarantine, dann reject – Durchlaufen Sie die DMARC-Richtlinien mit Leichtigkeit und erreichen Sie die DMARC-Durchsetzung p=reject in nur 6-8 Wochen.
- Überwachen, um stets einen Schritt voraus zu sein – Bleiben Sie geschützt mit dem Dashboard von Red Sift OnDMARC, das unbekannte Quellen, Weiterleitungsfehler und Schatten-IT hervorhebt.
- Optimierte KI für schnellere Lösungen – Unsere integrierte LLM-Fähigkeit Red Sift Radar findet und behebt Probleme 10-mal schneller und reduziert dabei Zeit, Kosten und Personalbedarf.
Wie Red Sift OnDMARC die Compliance beschleunigt
Red Sift hat bereits Tausenden von Organisationen und vielen Regierungsstellen (auch in Neuseeland) geholfen, DMARC schnell und sicher einzuführen.
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Jack leads content, PR, GEO, and email security research at Red Sift.




