Skip to content

Wie abgelaufene Zertifikate zu Service-Ausfällen und finanziellen Verlusten führen können

Ausfälle durch abgelaufene Zertifikate kosten Unternehmen pro Vorfall bis zu 5 Millionen US-Dollar und benötigen Stunden zur Behebung. In diesem Beitrag erfahren Sie mehr über die finanziellen Auswirkungen und wie Sie diese verhindern können.

Published: January 21, 2026·3 min read

Ausfallzeiten von Websites, die durch abgelaufene Zertifikate verursacht werden, sind sowohl störend als auch kostspielig. Sie kosten Unternehmen im Durchschnitt zwischen 500.000 und 5 Millionen US-Dollar und es kann über fünf Stunden dauern, bis das Problem erkannt und behoben wird.

Um diese Kosten zu verdeutlichen, zeigen die folgenden Beispiele, wie Übersehene Zertifikate bei bekannten Organisationen zu schwerwiegenden Ausfällen und erheblichen Geschäftseinbußen geführt haben.

Abgelaufene Zertifikate: Ein Rattenschwanz von Problemen

a) Shopify: Ein abgelaufenes Root-Zertifikat gelangte in eine Staging-Umgebung und gefährdete einen Produktions-Deployment. Glücklicherweise verhinderte ein Deployment-Freeze, dass es in die Live-Umgebung gelangte.

b) Microsoft: Das Ablaufen des SSL/TLS-Zertifikats des WinGet CDN beeinträchtigte die Installation und Aktualisierung von Paketen, was die Nutzererfahrung und Produktivität beeinträchtigte.

c) Microsoft und Spotify: Ein abgelaufenes Zertifikat störte die Spotify-Integration der Windows 11 Clock-App und machte sie unbrauchbar.

d) Starlink: Über mehrere Stunden hinweg kam es bei Starlink aufgrund eines abgelaufenen Zertifikats zu Ausfällen, was die Satelliten-Internetdienste beeinträchtigte.

Weitreichende Auswirkungen

a) Windows Insider: Das Ablaufen eines Zertifikats führte dazu, dass das Windows Insider-Programm vorübergehend nicht verfügbar war, wodurch der Test- und Feedback-Prozess gestört wurde.

b) Spotify: Ein abgelaufenes Zertifikat verursachte einen Dienstausfall bei Megaphone, der Podcast-Plattform von Spotify, und behinderte die Content-Verteilung sowie die Einbindung der Zuhörer.

c) LinkedIn: Das Ablaufen eines SSL-Zertifikats für eine Länder-Subdomain beeinträchtigte die Erreichbarkeit und Sicherheit der LinkedIn-Dienste.

Behördliche Systeme und kritische Infrastruktur

a) US-Regierung: 80 Zertifikate liefen ab, wodurch viele Websites der US-Regierung nicht mehr erreichbar waren.

Wie Red Sift helfen kann

Mit der richtigen Lösung zählt das Ablaufdatum von Zertifikaten zu den am leichtesten zu behebenden Problemen. Durch proaktives Monitoring können Organisationen ablaufende Zertifikate frühzeitig erkennen und rechtzeitig erneuern oder ersetzen, bevor Störungen entstehen. Unternehmen können so die finanziellen Auswirkungen von Ausfällen minimieren und eine unterbrechungsfreie Dienstbereitstellung für ihre Nutzer sicherstellen. Eine robuste Verwaltung von Zertifikaten ist heute ein essenzieller Bestandteil für einen sicheren und zuverlässigen Online-Auftritt.

Red Sift Certificates unterstützt Organisationen dabei, ausfallbedingte Probleme durch Zertifikate zu vermeiden, indem es kontinuierlich Zertifikate im öffentlichen und privaten PKI-Bereich entdeckt und überwacht. Teams werden rechtzeitig über bevorstehende Ablaufdaten informiert, damit sie Zertifikate erneuern oder austauschen können, bevor es zu Störungen kommt.

Über die eigene Infrastruktur hinaus überwacht Red Sift auch Zertifikate von Drittanbietern, auf die Ihre Websites angewiesen sind, und macht Risiken sichtbar, die durch externe Abhängigkeiten entstehen, die Sie nicht direkt kontrollieren können. Außerdem analysiert Red Sift in Echtzeit Certificate Transparency-Daten und erkennt weltweit ausgestellte Zertifikate automatisch, filtert bekannte, konforme Zertifikate heraus und ermöglicht es Teams, sich gezielt auf Fehl- oder Risikausstellungen zu konzentrieren.