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Coinbase-Phishing-Angriffe: Lektionen für E-Mail-Sicherheitsteams

Die Coinbase-Phishing-Welle zeigte, wie schnell sich Markenimitation ausbreiten kann. Hier erfahren Sie, wie die Angriffe abliefen und wie DMARC den Schaden begrenzt.

Jack Lilley·Sr. Comms & Content Marketing Manager
Published: October 31, 2024·Updated: November 11, 2024·4 min read

In den letzten Wochen gab es Berichte über raffinierte Phishing-Angriffe, die sich als offizielle Kommunikation der Kryptowährungsplattform Coinbase ausgaben. Diese Phishing-E-Mails ahmen das Branding und die Sprache von Coinbase genau nach, um das Vertrauen der Empfänger zu gewinnen und Klicks auf bösartige Links zu provozieren. Die Betreffzeilen dieser E-Mails folgen im Allgemeinen einem Format: Die Absenderadresse beginnt entweder mit info@[Domain], noreply@[Domain] oder contact@[Domain], gefolgt von:

  1. Action Required: [Textstring]. [Datum und Uhrzeit]
  2. Please complete your Coinbase verification
  3. Restricted account — You need to complete your Coinbase verification

Die Recherchen von Red Sift zeigen, dass die Angreifer diese E-Mails über Google mithilfe von Google Groups weiterleiten. Der Angreifer erstellt eine Domain auf Google Workspace und sendet dann eine E-Mail an die Gruppe, die von der gefälschten Domain aus eingerichtet wurde. Durch die Nutzung des IP-Reputationswerts von Google, das Fehlen von Schutzmechanismen in Google Groups und den Einsatz von ARC hoffen sie, Spamfilter zu umgehen.

Bemerkenswert ist, dass die E-Mail-Adresse eines Angreifers, die durch eine Rückwärtssuche zurückverfolgt wurde, mit 400 Domains verknüpft war, die seit September 2024 registriert wurden.

Was ist Phishing?

Phishing-E-Mails beruhen auf einer Technik, die als E-Mail-Spoofing bekannt ist und bei der die Absenderadresse gefälscht wird, damit die E-Mail so aussieht, als käme sie von einer legitimen Quelle. Diese Taktik täuscht die Empfänger effektiv und macht es selbst für vorsichtige Nutzer schwer, betrügerische E-Mails von echten zu unterscheiden. Böswillige Akteure, die sich als Coinbase ausgeben, erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer auf dringende oder alarmierende Nachrichten reagieren, angesichts der finanziellen Konsequenzen einer Nichtbeachtung.

Coinbase ist nur eine von vielen bekannten Marken, die aufgrund ihres Wiedererkennungswerts ausgenutzt und routinemäßig für Phishing-Kampagnen imitiert werden. Diese Verbreitung unterstreicht die dringende Notwendigkeit für Unternehmen, proaktive Maßnahmen zur Sicherung ihrer E-Mail-Domains gegen unbefugte Nutzung zu ergreifen, um sicherzustellen, dass ihre Kunden nicht zunehmend ausgefeilten Phishing-Betrügereien ausgesetzt sind. Ein umfassender Ansatz für die E-Mail-Sicherheit, einschließlich fortschrittlicher Authentifizierungsprotokolle wie Domain-based Message Authentication, Reporting, and Conformance (DMARC), ist unerlässlich, um dieses Risiko zu minimieren.

Die Implementierung einer DMARC-Richtlinie ist der erste Schritt im Kampf gegen E-Mail-Spoofing. DMARC ermöglicht es Unternehmen, festzulegen, wer berechtigt ist, E-Mails von ihrer Domain zu senden, und legt fest, wie mit Nachrichten umgegangen werden soll, die die Authentifizierungsprüfung nicht bestehen. So konnte Red Sift den Angriff identifizieren, nachdem ein deutlicher Anstieg der DMARC-Ablehnungen bei über Google versendeten E-Mails auffiel. Eine DMARC-Richtlinie mit p=reject zu erreichen, ist der sicherste Ansatz, da dadurch sichergestellt wird, dass jede nicht authentifizierte E-Mail, die den Verifizierungsprozess nicht besteht, automatisch blockiert wird, was sowohl den Absender als auch den Empfänger schützt.

Wie Red Sifts OnDMARC Finanzdienstleister bei der E-Mail-Sicherheit unterstützen kann

Die Lösung OnDMARC von Red Sift ist ein leistungsstarkes Tool für Unternehmen, die mühelos und zuverlässig DMARC-Konformität erreichen möchten. OnDMARC begleitet Unternehmen durch den Prozess der Einrichtung und Optimierung ihrer DMARC-Richtlinien und unterstützt sie beim Übergang von p=none oder p=quarantine zu p=reject. OnDMARC vereinfacht diesen komplexen Prozess und hilft dabei, legitime Absender zu autorisieren, während betrügerische E-Mails blockiert werden. Dieses Schutzniveau ist für Unternehmen wie Coinbase, die einem erhöhten Risiko der Identitätsnachahmung ausgesetzt sind, von unschätzbarem Wert.

OnDMARC bietet außerdem detaillierte Berichte und forensische Analysen, mit denen Unternehmen Authentifizierungsversuche von E-Mails überwachen und unbefugte E-Mail-Aktivitäten frühzeitig erkennen können, um potenzielle Risiken proaktiv zu minimieren. Diese Transparenz hat eine entscheidende Rolle dabei gespielt, Red-Sift-Kunden vor Phishing-Angriffen zu schützen, die sich als legitime Coinbase-E-Mails ausgaben. Darüber hinaus bietet OnDMARC Unterstützung für Unternehmen in allen Phasen der DMARC-Implementierung, unabhängig davon, ob sie gerade erst beginnen oder eine bestehende Richtlinie verfeinern möchten. Für Domains mit hohem Datenverkehr ist dieser Service entscheidend, um die Gewissheit zu geben, dass ihre E-Mails authentifiziert sind und unbefugte Versuche umgehend abgelehnt werden.

Heutzutage erfordert die Bewältigung von Cybersicherheitsbedrohungen einen robusten und automatisierten Ansatz, der der Zunahme von Phishing- und Spoofing-Angriffen entgegenwirkt. Ein verstärkter DMARC-Schutz durch einen Dienst wie OnDMARC kann die E-Mail-Sicherheitslage eines Unternehmens erheblich verbessern. Für Finanzdienstleister, die ihre Kunden schützen und den Ruf ihrer Marke wahren möchten, bietet OnDMARC eine zuverlässige und skalierbare Lösung, die es ihnen ermöglicht, böswilligen Akteuren immer einen Schritt voraus zu sein.

Jack Lilley
Jack Lilley
Sr. Comms & Content Marketing Manager

Jack leads content, PR, GEO, and email security research at Red Sift.