Was sind Brand Indicators for Message Identification (BIMI)?

Veröffentlicht am:7. Juli 2025
Zuletzt geändert am:20. Juli 2026
22 Min. Lesezeit
Inhaltsverzeichnis

Was ist BIMI?

Brand Indicators for Message Identification (BIMI) ist ein 2021 eingeführter E-Mail-Standard, der es Unternehmen ermöglicht, ihr Markenlogo im Avatar-Bereich der Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance (DMARC)-authentifizierten E-Mails anzuzeigen. BIMI ist grundsätzlich von der DMARC-Durchsetzung abhängig – Ihre Domain muss eine DMARC-Policy von p=quarantine oder p=reject haben, damit BIMI funktioniert. Das bedeutet, dass Unternehmen den Empfängern ihrer E-Mails proaktiv Schutz vor Missbrauch bieten können. Für technische Administratoren, Marketer oder Geschäftsführende bedeutet die Implementierung von BIMI bessere Zustellbarkeit und höhere Öffnungsraten.

BIMI hilft Organisationen, sich im Posteingang bemerkbar zu machen – entweder durch ein Verified Mark Certificate (VMC) oder ein Common Mark Certificate (CMC). Für 2025 hat Google angekündigt, dass ein CMC als Nachweis akzeptiert wird, der kein Markenzeichen mehr erfordert, sofern Ihr Logo seit mindestens einem Jahr genutzt wird – dadurch erhalten Organisationen die Möglichkeit, ein CMC anstelle eines VMC zu nutzen. Alternativ können Sie auch ein bereits bestehendes Markenzeichen einsetzen und nur Teile davon nutzen.

Durch die Einführung von BIMI können Unternehmen ihr Markenlogo direkt in unterstützenden Posteingängen (wie Google und Yahoo) anzeigen lassen und die E-Mail-Authentifizierung stärken. Kombiniert mit DMARC auf p=reject (unverzichtbar für BIMI), SPF und DKIM können Organisationen Domain-Imitationen blockieren, ihre Sicherheit erhöhen und ihre Wiedererkennbarkeit steigern.

Wenn Sie noch keine DMARC-Durchsetzung haben, macht Red Sift dies einfach und hilft Unternehmen, innerhalb von 6–8 Wochen zu einer DMARC-Policy mit p=reject zu wechseln – damit wird die Einführung von BIMI ganz leicht. DMARC-Enforcement ist das Fundament – BIMI ist die sichtbare Belohnung für diese Investition in Sicherheit.

Wie funktioniert BIMI?

BIMI fügt Ihr Logo neben Ihrer E-Mail-Adresse bei teilnehmenden Anbietern ein. Es verhindert keinen Business Email Compromise (BEC) – das ist die Aufgabe von DMARC – doch falls Sie BIMI eingerichtet haben und jemand versucht, Sie zu spoofen, wird Ihr Logo nicht angezeigt und die E-Mail wird, abhängig von Ihrer DMARC-Policy, eventuell gar nicht zugestellt.

Ähnlich wie bei SPF-, DKIM- und DMARC-Records liegt Ihr BIMI-Record als Textdatei (TXT) im DNS. Wenn eine von Ihnen gesendete E-Mail im Posteingang der Empfänger ankommt, sucht der Empfängerserver diesen Record, um zu prüfen, ob sie von einem verifizierten Absender kommt (mittels DMARC-Durchsetzungs-Prüfung). Nach erfolgreicher Authentifizierung via DMARC bei p=quarantine oder p=reject informiert die BIMI-TXT-Datei den Empfängerserver über den Speicherort des Logos und etwaige relevante BIMI-Zertifikate, damit das Logo im Posteingang angezeigt werden kann.

Kritisch: Ist Ihre DMARC-Policy auf p=none (nur Überwachung) gestellt, funktioniert BIMI nicht. E-Mail-Provider verlangen eine Durchsetzung, um Ihr Logo darzustellen.

Ein veröffentlichter BIMI-Record sieht so aus:

default._bimi.yourdomain.com  TXT  "v=BIMI1; 
l=https://yourdomain.com/logo.svg; a=https://yourdomain.com/certificate.pem"

Drei Teile übernehmen die Arbeit. v=BIMI1 ist das Versions-Tag. l= zeigt auf Ihr Logo im SVG Tiny PS-Format. a= verweist auf Ihr Markenzertifikat (VMC, CMC oder GMC). Lassen Sie a= leer, zeigen Gmail und Yahoo Ihr Logo nicht an, da beide ein Zertifikat voraussetzen. Der Record befindet sich beim default._bimi-Selektor Ihrer Domain, wo Mailprovider danach suchen.

BIMI Validierungsweg

Befolgen Sie diesen systematischen Validierungspfad, um eine erfolgreiche BIMI-Einführung zu gewährleisten:

Phase 1: DMARC-Durchsetzungsvalidierung (Woche 1–8)

  1. Aktuellen DMARC-Policystatus überprüfen
  2. Prüfen, ob Policy auf p=quarantine oder p=reject steht (Durchsetzung erforderlich für BIMI)
  3. DMARC-Aggregatberichte auf Authentifizierungsfehler prüfen
  4. Alle legitimen Sendquellen identifizieren, die Authentifizierung benötigen
  5. DMARC-Durchsetzung erreichen SPF und DKIM für alle autorisierten Absender konfigurieren Authentifizierungsrate überwachen (Ziel: 95%+ vor Durchsetzung)
  6. Auf p=quarantine umstellen, 2–4 Wochen überwachen
  7. Auf p=reject wechseln, sobald Authentifizierung gewährleistet ist; BIMI kann erst nach stabilem p=reject fortgeführt werden

Phase 2: Logo-Vorbereitung und Validierung (Woche 9–10)

SVG-Logo-Datei vorbereiten

  • Logo ins SVG Tiny PS-Format umwandeln
  • Logo gemäß BIMI-Standards validieren
  • Logo in verschiedenen Größen testen
  • Logo an einem sicheren, öffentlich zugänglichen HTTPS-Speicherort hosten

Beachten Sie bei der Vorbereitung, dass das Logo als kleiner Avatar angezeigt wird (ca. 40–80px je nach Client und Gerät). Logos mit feinen Details, dünnen Linien oder kleinem Text werden in dieser Größe unleserlich.

Nutzen Sie kräftige, einfarbige Flächen und einfache Formen. Falls Ihr eingetragenes Logo den Firmennamen als separaten Text (über/unter dem Icon) enthält, benötigen Sie eine Version, die auch ohne den Text funktioniert, da BIMI fordert, dass das Logo exakt dem Markenzeichen entspricht. Falls eine textfreie Variante nicht Teil Ihrer Eintragung ist, sprechen Sie mit Ihrer Rechtsabteilung über Optionen. Alternativ benötigen Sie für ein CMC gar kein Markenzeichen, was Ihnen mehr Flexibilität bei der Logoauswahl bietet.

Phase 3: Antrag auf Markenzertifikat (Woche 11–14)

Zertifikatstyp auswählen

  • VMC: Prüfung der Markenregistrierung in einem zugelassenen Land
  • CMC: Nachweis von mindestens 12 Monaten öffentlicher Logonutzung
  • GMC: Behörden-Dokumentation bereitstellen

Verifizierung durch CA abschließen

  1. Antrag über Red Sift OnDMARC Workflow stellen
  2. Identitätsprüfung der Mitarbeitenden durchführen
  3. Zertifikatsaustellung autorisieren
  4. Validierung der Domain-Kontrolle bestehen

Phase 4: Veröffentlichung des BIMI-Records (Woche 15)

BIMI DNS-Record erstellen

  • BIMI-TXT-Record mit Logo-URL und Zertifikatspfad generieren
  • Syntax des Records vor Veröffentlichung prüfen
  • BIMI-Record in der DNS-Zone veröffentlichen
  • 24–48 Stunden für DNS-Übernahme einplanen

BIMI-Implementierung validieren

  1. Das Red Sift BIMI Checker-Tool zur Überprüfung nutzen
  2. Test-E-Mails an Gmail, Yahoo und unterstützte Anbieter senden
  3. Sicherstellen, dass das Logo beim Empfänger angezeigt wird
  4. Prüfung auf blauen Verifizierungshaken (nur VMC)

Phase 5: Monitoring und Wartung (laufend)

DMARC-Durchsetzung aufrechterhalten

  • DMARC-Berichte weiterhin auf Authentifizierungsprobleme überwachen
  • BIMI-Logodarstellung fällt aus, wenn DMARC unter p=quarantine sinkt
  • Meldung bei Policy-Änderungen auf niedrigeres Niveau

BIMI-Status überwachen

  • Logodarstellung über verschiedene Anbieter beobachten
  • Ablaufdaten der Zertifikate im Blick behalten
  • Markenzertifikate rechtzeitig vor Ablauf erneuern (i.d.R. jährlich)
  • Logo oder Zertifikat bei Bedarf anpassen

Red Sift OnDMARC automatisiert den gesamten Validierungsweg mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen, automatischen Prüfungen und Benachrichtigungen in jeder Phase.

BIMI noch nicht eingeführt? Prüfen Sie kostenlos, ob Ihre Organisation BIMI-bereit ist.

BIMI Checker

BIMI-Checkliste Voraussetzungen

Stellen Sie vor Beginn Ihrer BIMI-Einführung sicher, dass Sie folgende Voraussetzungen erfüllen:

Kategorie

Voraussetzung

Hinweise

Wesentliche Voraussetzungen

DMARC-Policy auf Durchsetzung (p=quarantine oder p=reject)

VERPFLICHTEND. Ohne diese Einstellung funktioniert BIMI nicht. Die Durchsetzung muss auf der Hauptdomain (Apex-Domain) erfolgen, nicht nur auf Subdomains. Eine Subdomain auf p=reject genügt nicht, wenn die Hauptdomain auf p=none bleibt.

SPF-Record veröffentlicht und abgestimmt

Muss mit From:-Domain abgestimmt sein

DKIM-Signaturen konfiguriert und abgestimmt

Muss mit From:-Domain abgestimmt sein

DMARC-Aggregatberichte werden überwacht und geprüft

Mindestens 95% erfolgreiche Authentifizierung bestätigen

Alle legitimen E-Mail-Quellen authentifiziert

Auch Drittanbieter (ESPs, CRMs usw.) einbeziehen

Domaininhaberschaft verifiziert

Erforderlich für Zertifikatausstellung

Logo- und Zertifikatsanforderungen

Markenlogo im SVG Tiny PS-Format

Scalable Vector Graphics – Portable Secure

Logo entspricht BIMI-Spezifikation

Quadratisches Seitenverhältnis, Dateigröße beachten

Für VMC: Eingetragenes Markenzeichen in zugelassenem Land

Siehe Tabelle zugelassener Länder

Für CMC: Logo ist seit mindestens 12 Monaten öffentlich sichtbar

Kein Markenzeichen erforderlich

Für GMC: Prüfunterlagen für Behörden

Nur für staatliche Einrichtungen

Organisatorische Bereitschaft

Autorisierungskontakt bestimmt

Autorisiert die CA zur Ausstellung des Zertifikats

Vertragspartner benannt

Akzeptiert Abonnentenvereinbarung im Namen der Organisation

Höherer Autorisierungskontakt bestätigt

Bestätigt Beschäftigung und Befugnis anderer Kontakte

Verfahren zur Mitarbeiterüberprüfung bekannt

Video-Ident-Verfahren erforderlich

Budget für Markenzertifikat genehmigt

Jährliche Verlängerung erforderlich

Technische Bereitschaft

DNS-Zugriffs- und Änderungsrechte bestätigt

Erforderlich, um den BIMI-TXT-Record zu veröffentlichen

CAA-Records geprüft (falls zutreffend)

Ausgewählten CAs Zertifikatsausstellung erlauben

Hosting-Ort für SVG-Logo-Datei festgelegt

Muss öffentlich über HTTPS zugänglich sein

BIMI-Record-Syntax validiert

Vor Veröffentlichung Red Sift BIMI Checker nutzen

Wie funktioniert BIMI?

BIMI fügt Ihr Logo neben Ihrer E-Mail-Adresse bei teilnehmenden Anbietern ein. Es verhindert keinen Business Email Compromise (BEC) – das ist die Aufgabe von DMARC – doch falls jemand versucht, Sie zu spoofen, während Sie BIMI nutzen, erscheint Ihr Logo nicht. Je nach Ihrer DMARC-Policy erreicht die Mail eventuell nicht einmal das Postfach. 

BIMI BeispielBIMI Beispiel

Ähnlich wie SPF-, DKIM- und DMARC-Records liegt Ihr BIMI-Record als TXT-Datei im DNS. Wenn eine von Ihnen gesendete E-Mail beim Empfänger ankommt, prüft der Server diesen Record, um die Absender-Authentizität (via DMARC) zu bestätigen. Nach erfolgreicher Authentifizierung informiert die BIMI-TXT-Datei den Empfängerserver über den Logo-Speicherort und etwaige BIMI-Zertifikate, sodass das Logo im Posteingang angezeigt wird.

Warum sollte ich BIMI implementieren?

Die BIMI-Implementierung kann Ihre Markenbekanntheit und E-Mail-Interaktionen deutlich steigern – beides entscheidende Faktoren für Marketingerfolg. Mit BIMI wird das Logo Ihres Unternehmens direkt im Posteingang neben Ihren E-Mails angezeigt und hilft so, sich vom Rest abzuheben. Diese erhöhte Sichtbarkeit stärkt Vertrauen und Glaubwürdigkeit bei Ihrer Zielgruppe – ein wichtiger Hebel für höhere Öffnungs- und Klickraten. 

Ein wiedererkennbares Logo vermittelt sofort Vertrauen und Vertrautheit – ein klarer Vorteil, um E-Mail-Kennzahlen wie Engagement zu steigern. Mit BIMI schaffen Sie eine konsistente visuelle Markenpräsenz in Ihrer E-Mail-Kommunikation und verschaffen sich wichtige Wettbewerbsvorteile.

Aus sicherheitstechnischer Sicht spielt DMARC – das Protokoll hinter BIMI – eine zentrale Rolle bei der Verringerung von Phishing-Attacken und E-Mail-Spoofing und schützt so Ihre Marke und deren Empfänger besser. Neben der Relevanz für die Sicherheit bietet BIMI noch zahlreiche weitere Vorteile für Unternehmen, darunter bessere Markenpräsenz, mehr Vertrauen in die Legitimität Ihrer E-Mails und stärkere Markenerinnerung. Sogar das Kaufverhalten der Verbraucher kann dadurch positiv beeinflusst werden.

Wer unterstützt BIMI 2025?

Anbieter

BIMI aktiviert oder unterstützt?

Unterschiede Web- vs. Mobile-Anwendung

Apple (iCloud Mail)

Ja — Apple Mail (iCloud) unterstützt BIMI für Absender, sofern vom Anbieter zertifiziert.

Auf Apple Mail (iOS/macOS) ist BIMI-Support verfügbar (iOS 16+/macOS Ventura und höher) für Apple-gehostete Mailboxen. Drittanbieter-Konten, die in Apple Mail eingerichtet sind, müssen bestimmten Richtlinien folgen. Bisher sind nur Fastmail und Cloudmark-gestützte Mailboxen kompatibel.

at mail

In Planung – als „Planung/Erwägung von BIMI-Support“ gelistet.

-

Au Mail (Japan)

Ja — seit 2023 eingeführt.

Keine spezifische öffentliche Dokumentation zu Web/Mobile-BIMI-Verhalten gefunden.

BT

In Planung – BT Mail taucht auf Listen mit Anbietern auf, die BIMI erwägen.

-

Comcast

In Planung – Comcast befindet sich in der Planungsphase zur BIMI-Integration und arbeitet aktiv an der Einführung, damit Markenlogos in Postfächern angezeigt werden.

-

Cloudmark

Ja – Cloudmark ist explizit als BIMI-unterstützend gelistet.

Cloudmark ist ein Gateway, das Header stempelt – tatsächlicher BIMI-Support hängt vom Mailbox-Anbieter ab (z. B. GoDaddy).

Docomo

Ja – NTT Docomo wird als BIMI-adoptierend gelistet.

Unterschiede können sich je nach Anwendungstyp ergeben; aktuell liegen hierzu nur wenige Informationen vor.

Fastmail

Ja – Fastmail unterstützt BIMI aktiv.

Erfordert kein VMC. Das Logo wird in der Nachrichtenliste angezeigt, falls Avatare aktiviert sind. 

Ansonsten erscheint es nur in der geöffneten Nachricht (Web und Mobile). 

E-Mails von Domains mit VMC werden in Fastmail auch in Apple Mail angezeigt.

GMX

In Erwägung – GMX als „in Erwägung“ für BIMI gelistet.

-

Google (Gmail)

Ja – Gmail unterstützt BIMI (VMC erforderlich).

Web: BIMI-Logos & blaue Häkchen werden angezeigt.

Mobile: Ab September 2024 unterstützen die Gmail Android/iOS-Apps BIMI-Logos und blaue Häkchen für VMC-verifizierte Marken.

La Poste

Ja – La Poste (Frankreich) wird von der BIMI Group als unterstützender Anbieter geführt.

Mobiler Support aktuell eingeschränkt.

Mail.com

In Erwägung — Mail.com erscheint in den Listen der Anbieter der BIMI Group. 

-

Microsoft

Nein — Microsoft Outlook oder Microsoft 365 unterstützt BIMI nicht.

-

nifty

In Erwägung — nifty wird in den Listen der Anbieter der BIMI Group geführt. 

-

Onet

Ja — Onet ist laut BIMI Group als BIMI-unterstützender Anbieter gelistet.

Derzeit sind nur begrenzte Informationen verfügbar.

Qualita

In Erwägung — wird von der BIMI Group als in der BIMI-Einführung erwogen gelistet. 

-

Seznam.cz

In Erwägung — Seznam.cz hat BIMI als „geplant/in Erwägung“ gelistet.

-

Yahoo Japan

In Erwägung — Yahoo Japan ist als „in Erwägung“ für BIMI-Unterstützung gelistet (unterscheidet sich von Yahoo Mail außerhalb Japans).

-

Yahoo Mail

Ja — Yahoo Mail (außer Yahoo! Japan) unterstützt BIMI.

Web: Zeigt BIMI-Logos in der Lesansicht an.
Mobile: Zeigt Logos in der Nachrichtenliste & der Lesansicht in mobilen Apps (für Yahoo/AOL), ohne dass ein VMC erforderlich ist.

Vorteile von BIMI

Wenn es mit einem Markenzertifikat umgesetzt wird, bietet BIMI Unternehmen aller Größen und Branchen viele Vorteile. Die Anzeige eines verifizierten Logos in E-Mails mit einem VMC, GMC oder CMC kann Unternehmen dabei helfen:

  • 44 % höhere Markenwiedererkennung

Nach Kontakt mit der Marke stieg die Wiedererkennung bei Marken mit Logo um bis zu 44 %. Je stärker die Marke, desto höher ist der Recall-Effekt, bis zu 120 %.

  • 39 % bessere Öffnungsraten

Die Öffnungsraten steigen sowohl bei transaktionalen als auch bei werblichen E-Mails um bis zu 39 %.

  • 32 % mehr Käufe im Durchschnitt

Mehr geöffnete E-Mails führten auch zu mehr Käufen – im Schnitt stieg die Kaufbereitschaft um bis zu 32 %.

  • 90 % mehr Vertrauen in die Echtheit der E-Mail

Mit BIMI steigt das Vertrauen der Verbraucher, dass eine E-Mail echt ist, um bis zu 90 %.

Kann ich BIMI implementieren?

BIMI checkerBIMI checker

Ist BIMI nur für IT-/Security-Teams?

BIMI wurde nicht nur entwickelt, um die Markenbekanntheit zu steigern und Sicherheit zu verbessern, sondern ist auch ein Vorteil für Marketer, die in der heutigen E-Mail-Flut auffallen möchten. Der durchschnittliche Verbraucher erhält rund 120 E-Mails pro Tag – da ist es schwer, sich im Posteingang durchzusetzen. Wer jedoch die E-Mail-Grundlagen richtig umsetzt, bringt seine Marke in eine erstklassige Ausgangsposition für den ROI-Erfolg. 

Erfahren Sie, wie BIMI mit hohem ROI ein entscheidender Faktor für Ihr Unternehmen sein kann. Hören Sie von unserer VP Marketing, Rebecca Warren.

Vier Wege zur Steigerung des E-Mail-Marketing-ROI im Jahr 2025

BIMI für Großunternehmen

BIMI ermöglicht die Anzeige eines verifizierten Markenlogos im Posteingang, was die Bekanntheit und das Vertrauen auf großer Skala erhöht. Es baut auf Ihrer vorhandenen E-Mail-Authentifizierung auf, indem DMARC-Quarantäne- oder Reject-Policy sowie abgestimmtes SPF oder DKIM verlangt werden, und referenziert ein konformes SVG-Logo per DNS-Record. Große Anbieter wie Gmail und Yahoo unterstützen BIMI – daher gehört es für globale Konzerne in UK, EU und den USA zunehmend zu den Standards in E-Mail-Sicherheit und Brand-Governance.

Praxisrealität in Unternehmen

Große Organisationen verwalten viele Domains, Marken und Drittanbieter. Diese Komplexität macht BIMI zu einer bereichsübergreifenden Aufgabe. Es wird ein vollständiges Sender-Inventar, Policy-Durchsetzung auf allen Domains (auch kleinen), sowie Kontrollen zur dauerhaften Einhaltung benötigt. Ebenfalls werden zusätzliche Anti-Abuse-Signale geprüft – saubere Authentifizierung und geringe Beschwerderaten sind für die Logodarstellung ausschlaggebend.

Wie eine moderne Plattform hilft

Eine Enterprise-Lösung für DMARC und BIMI, wie z. B. Red Sift OnDMARC, beschleunigt diesen Prozess, indem sie alle Absender ermittelt, Policy Enforcement anleitet, SVG- und DNS-Records prüft und die Vergabe von VMCs mit den Zertifizierungsstellen koordiniert. Sie wandelt Rohdaten in konkrete Aufgaben um, unterstützt Governance für viele Domains und benachrichtigt, wenn ein neuer Absender oder eine Fehlkonfiguration das Logoinlay gefährdet. So erreichen Sie BIMI schneller und halten die Authentifizierung unternehmensweit hoch.

BIMI für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

BIMI sorgt dafür, dass Ihr geprüftes Markenlogo im Posteingang erscheint – das erhöht Vertrauen und steigert das Engagement. Voraussetzung ist eine starke E-Mail-Authentifizierung: SPF oder DKIM plus DMARC-Policy (quarantine oder reject) sowie ein BIMI-DNS-Record mit konformem SVG-Logo. Große Anbieter wie Gmail und Yahoo unterstützen BIMI.

Herausforderungen für KMU

Die meisten KMU nutzen nur wenige Cloud-Anbieter (z. B. für Newsletter oder Rechnungen). Typische Hindernisse sind fehlende Alignment-Übersicht, unlesbare XML-Reports und Unsicherheit bei Zertifikaten. Die pragmatische Lösung: sauber authentifizieren, richtigen DNS-Record veröffentlichen und einfach überwachen.

Zusammenarbeit mit einem DMARC-Anbieter

Eine geführte DMARC- und BIMI-Plattform wie Red Sift OnDMARC erkennt, wer über Ihre Domain sendet, prüft SPF/DKIM/DMARC, kontrolliert BIMI-Record und SVG-Logo und koordiniert die Zertifizierungs-Schritte. Damit werden Fehler minimiert, der Weg zum Logo verkürzt und Sie werden direkt informiert, falls etwas aus dem Ruder läuft.

Rebecca 4 waysRebecca 4 ways
Vier Wege zur Steigerung des E-Mail-Marketing-ROI im Jahr 2025

Hilft BIMI bei Öffnungsraten?

Red Sift hat Forschung zu den Auswirkungen eines sichtbaren Logos an der Avatar-Stelle einer E-Mail auf Öffnungsraten, Markenwahrnehmung und Kaufverhalten in Auftrag gegeben.

Die Studie befasste sich mit Unternehmen im UK und in den USA. Die Ergebnisse zeigten einen Anstieg der transaktionalen Öffnungsraten um 9 % bei einem führenden US-Investor, während ein Konkurrent ohne BIMI einen Rückgang um 10 % verzeichnete. Weitere Daten belegten einen Marktanteilszuwachs von 38 % für einen britischen Energieanbieter (Anstieg von 6 %), während ein Wettbewerber ohne BIMI einen Rückgang von 11 % erlitt.

Wie sieht es bei Werbe-E-Mails aus?

Für Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen verkaufen, sind Öffnungsraten bei Werbe-E-Mails entscheidend. In einem überfüllten Markt ist es schwer, sich gegen große Marken durchzusetzen. Doch beim Vergleich von Werbe-E-Mails: Wettbewerber mit BIMI gegen große Marken ohne BIMI – verloren die führenden US- und UK-Marken 15 % bzw. 18 % der Öffnungen, während die Wettbewerber Steigerungen von 14 % bzw. 39 % verzeichneten.

Red Sift fand zudem heraus: Hatten die E-Mails einer Marke ein Logo, die des Mitbewerbers jedoch nicht, stiegen die Öffnungen in den USA um 21 %, im UK um 39 %. Interessant ist, dass dieses Ergebnis unabhängig vom Marktanteil oder der Unternehmensgröße zu sein scheint.

Und das Kaufverhalten?

Sowohl in den USA als auch in Großbritannien wurde verglichen, wie sich Sichtbarkeit von Logos auf die Kaufentscheidung bei E-Mails führender und konkurrierender Anbieter für Essenslieferdienst-Marken auswirkte. In den USA verloren Unternehmen ohne Logo in ihrer E-Mail-Kommunikation 24 % Marktanteil beim Umsatz, während Wettbewerber mit aktiviertem Logo einen Gewinn von 34 % verzeichneten.

In Großbritannien verlor eine große Marke 39 % Marktanteil beim Umsatz durch das fehlende Logo, wohingegen ein Konkurrent mit sichtbarem Logo bemerkenswerte 32 % Umsatzplus erzielte.

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Schritt-für-Schritt-Anleitung

Um BIMI einzuführen, benötigen Sie einen DMARC-Eintrag und Ihre Sende- sowie Hauptdomain müssen DMARC-konform (mit Quarantäne- oder Reject-Policy) sein. 

Unternehmen müssen ein Markenzertifikat (MC) einer anerkannten Zertifizierungsstelle (CA) nutzen – dieses arbeitet zusammen mit der DMARC-Policy (Policy auf Quarantäne oder Reject) und einem BIMI-Record. 

Ein MC kann entweder ein Verified Mark Certificate (VMC) mit eingetragener Marke, ein Government Mark Certificate (GMC) für Behörden oder jetzt das neu eingeführte Common Mark Certificate (CMC) für etablierte Marken sein.

Was ist DMARC?

DMARC (Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance) ist ein Sicherheitsprotokoll, das Unternehmen vor Identitätsmissbrauch der eigenen Domain und deren Folgen schützt. 

Bei korrekter Konfiguration nutzt es bestehende Sicherheitsprotokolle SPF und DKIM, teilt dem empfangenden Server mit, dass eine E-Mail der Domain legitim ist, und verhindert nicht authentifizierte oder nicht autorisierte Nachrichten. Dies schützt vor Phishing-Angriffen über Ihre Domain auf Kunden, Mitarbeitende und Geschäftspartner und trägt nachweislich zur besseren Zustellung und zur Posteingangsplatzierung bei.

Welche Vorteile hat DMARC?

Lesen Sie unseren Leitfaden zur DMARC-Implementierung für Ihr Unternehmen

Was ist ein Markenzertifikat? 

Ein Markenzertifikat ist ein spezialisiertes digitales Zertifikat, das von einer vertrauenswürdigen Zertifizierungsstelle (CA) ausgestellt wird und kryptografisch ein markenrechtlich geschütztes Logo mit der Domain verbindet, die berechtigt ist, im Namen dieser Marke E-Mails zu versenden. Es dient als „Nachweisdokument“, das im BIMI-DNS-Record referenziert wird und teilnehmenden Anbietern wie Gmail und Yahoo erlaubt, das geprüfte Markenlogo neben authentifizierten E-Mails anzuzeigen.

Warum ist das wichtig?

  • Markenintegrität: Es werden nur rechtlich geprüfte Logos angezeigt, was das Risiko von Phishing-Kampagnen mit Markenmissbrauch senkt.
  • Höheres Vertrauen und mehr Engagement: Konsistente, geprüfte Markenlogos im Posteingang signalisieren Authentizität und sorgen nachweislich für bessere Öffnungs- und Konversionsraten.
  • Mehr Sicherheit: Markenzertifikate ergänzen DMARC, SPF und DKIM und sorgen für eine mehrschichtige Abwehr gegen Domain-Spoofing und Business-E-Mail-Compromise.

Im Kern liefert ein Markenzertifikat den kryptografischen Nachweis, den Anbieter für die sichere Anzeige Ihres Logos benötigen, und verwandelt starke Authentifizierung in ein sichtbares Vertrauenssignal jeder E-Mail.

Was ist ein Verified Mark Certificate (VMC)?

Ein Verified Mark Certificate (VMC) ist ein digitales Zertifikat, das von einer zertifizierten Zertifizierungsstelle ausgestellt wird und Unternehmen ermöglicht, ihr registriertes Logo neben E-Mails in unterstützten Clients anzuzeigen. Es ist Teil des BIMI-Standards und dient dazu, dem Empfänger das Vertrauen in die Identität des Absenders zu geben und die E-Mail-Sicherheit zu erhöhen.

Was ist ein Government Mark Certificate (GMC)? 

Ein Government Mark Certificate (GMC) ist ein digitales Zertifikat speziell für Behörden und öffentliche Stellen, um ihre E-Mail-Kommunikation zu authentifizieren. Vergleichbar mit VMCs für Unternehmen sorgen GMCs für Vertrauen und geben eine optische Identitätsgarantie – zum Schutz der Öffentlichkeit und anderer Stakeholder vor Phishing.

Welche Vorteile bieten VMC bzw. GMC?

  • Geprüftes Markenlogo im Posteingang: VMC und GMC ermöglichen über BIMI die Anzeige eines geprüften Markenlogos, sodass E-Mails für Empfänger einfach erkennbar sind.
  • Gestärktes Markenvertrauen: In Verbindung mit BIMI geben VMC und GMC Sicherheit, dass die E-Mail echt und vertrauenswürdig ist, was das Risiko von Betrug mindert.
  • Höhere E-Mail-Öffnungsraten: Das geprüfte Markenlogo erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Empfänger die E-Mail öffnen – BIMI-Logos sind gut sichtbar und vermitteln Vertrauen.
  • Bessere Sicherheit: VMC oder GMC mit BIMI setzt DMARC-Durchsetzung voraus, was die E-Mail-Sicherheit erhöht und Spoofing erschwert.

Was ist ein Common Mark Certificate (CMC)? 

Common Mark Certificates (CMC) sind das neueste MC und ermöglichen, BIMI in Gmail zu nutzen, auch ohne eingetragene Marke wie bei VMC oder GMC. So können Unternehmen, die ein etabliertes Logo einsetzen, aber den Markenschutzprozess nicht durchlaufen haben, dennoch bestmögliche E-Mail-Kommunikation mit Marke im Posteingang betreiben.

Welche Vorteile bietet ein CMC?

  • Globale Anerkennung und Erreichbarkeit: CMCs werden global von allen Gmail-Domains erkannt, wodurch das BIMI-Kennzeichen für viele Nutzer verständlich und vertrauenswürdig wird.
  • Vereinfachte Compliance über Ländergrenzen hinweg: CMCs erleichtern die Umsetzung der BIMI-Anforderungen, insbesondere für multinationale Marken, die ein einheitliches Image zeigen wollen.
  • Verbessertes Markenimage: Die Anzeige eines Logos via CMC und BIMI positioniert Ihre Marke als Qualitätsstandard, was Vertrauen schafft. Kunden interagieren eher mit E-Mails, das steigert Engagement und Klickrate.
  • Vereinfacht internationale Zustell-Compliance: Mit einem CMC erfüllen Unternehmen die DMARC- und BIMI-Anforderungen globaler E-Mail-Anbieter, was die Zustellrate und Sichtbarkeit steigert.

Wichtige Unterschiede zwischen VMC und CMC

Wer BIMI einführen möchte, sollte die Unterschiede zwischen VMC und CMC kennen. Beide Zertifikate ermöglichen das Markenlogo in E-Mails, unterscheiden sich aber bei Voraussetzungen, Verbreitung und Anwendungsfällen.

Nachfolgend finden Sie einen klaren Vergleich der Hauptunterschiede zwischen VMC und CMC:

Merkmal

VMC (Verified Mark Certificate)

CMC (Certified Mark Certificate)

Zweck

Ermöglicht die BIMI-Logo-Anzeige in E-Mail-Clients, die VMC unterstützen (Google, Yahoo, Apple)

Ermöglicht die BIMI-Logo-Anzeige in E-Mail-Clients wie Google und Yahoo, aber nicht Apple

Markenschutz erforderlich

Erfordert eine eingetragene Marke

Erfordert keine eingetragene Marke. Sie können auch eine bestehende Marke abwandeln, wenn Sie nur Elemente daraus nutzen möchten. 

Zertifizierungsstelle

Von bestimmten für VMCs autorisierten CAs ausgestellt (derzeit nur DigiCert, weitere folgen)

Von bestimmten für CMCs autorisierten CAs ausgestellt (derzeit nur DigiCert, weitere folgen)

Unterstützende Anbieter

Unterstützt von Gmail, iCloud und weiteren Anbietern

Derzeit nur von Google unterstützt

Kosten

In der Regel höher, da zusätzliche Prüfungen erforderlich sind

In der Regel günstiger als VMCs

Verfügbarkeit

Weit verbreitet

Begrenzte Verfügbarkeit; relativ neu und noch im Rollout

Verifiziertes Logo im Posteingang?

Ja, über die Anbieter Apple, Google & Yahoo

Derzeit nicht

Beide Zertifikatstypen haben ihre Vorteile; die Wahl des richtigen für Ihr Unternehmen ist nicht kompliziert und Red Sift unterstützt Sie gern. Wichtig: VMCs sind bereits weit verbreitet, insbesondere bei Gmail, während CMCs ab Anfang 2025 noch von wenigen Anbietern (z. B. Apple) genutzt werden.

Wie bekomme ich ein VMC oder CMC?

Sie können ein VMC oder CMC einfach über eine vertrauenswürdige Zertifizierungsstelle wie Red Sift in Partnerschaft mit Digicert erhalten.

Kann ich von CMC auf VMC wechseln?

Ja. Sobald Ihr Logo als Marke eingetragen ist, können Sie ein neues Verified Mark Certificate beantragen. Der Red Sift OnDMARC-Workflow leitet Sie durch alle Schritte – Markenprüfung, Übergabe an die CA und DNS-Update – für einen reibungslosen und konformen Wechsel.

Kann ich sowohl ein CMC als auch ein VMC besitzen?

Sie können beide Zertifikate besitzen, aber nur ein Logo pro Domain aktivieren. Wenn Sie das CMC-basierte BIMI-Record veröffentlichen, ersetzt dies die VMC-Anzeige und entfernt das blaue Gmail-Häkchen. Möchten Sie Logos wechseln, empfiehlt sich BIMI-Selektoren (sofern vom Anbieter unterstützt). Solange Selektoren kaum verbreitet sind, wählen Sie das Zertifikat, das die gewünschte Inbox-Experience bringt.

Für die volle Logo-Anzeige in Apple iCloud Mail ist ein VMC Pflicht, ein CMC allein garantiert keine Apple-Unterstützung über Business Connect.

Wie verhindert ein CMC Markenmissbrauch, auch ohne Markeneintrag?

CMCs setzen dennoch eine hohe Hürde gegen Nachahmer, da jede Zertifizierung nur nach rigoroser, mehrstufiger Prüfung erfolgt:

  1. Logo-Prüfung: Die CA bestätigt, dass kein anderes Unternehmen das Logo eingetragen hat und Ihr Unternehmen es mindestens 12 Monate offiziell verwendet.
  2. Domain-Kontrolle & E-Mail-Authentifizierung: Sie weisen den Besitz der Domain nach, und die CA prüft, dass alle E-Mails DMARC-konform ausgeliefert werden – die Nachrichten stammen also zuverlässig von Ihrer Infrastruktur.
  3. Bewerber-Prüfung: Die CA prüft die Identität der beantragenden Mitarbeiterin/des Mitarbeiters und bestätigt die Vertretungsberechtigung für Ihr Unternehmen.

Red Sift OnDMARC automatisiert all diese Schritte von der Belegsammlung bis zur DNS-Pflege. So erhalten Sie mit wenig Aufwand ein geprüftes Markenimage im Posteingang und robusten Schutz vor Markenmissbrauch. Jetzt kostenfrei testen!

So erscheint ein VMC je nach Anbieter

BIMI Logo display (1)BIMI Logo display (1)

Darstellung auf Desktop und Mobilgerät

Die Darstellung Ihres BIMI-Logos auf Desktop und Mobilgerät zu verstehen, ist wichtig, damit Ihre Marke plattformübergreifend wirkt.

Siehe oben die Übersicht, wie die Logodarstellung typischerweise aussieht: In der Gmail-App auf dem Handy erscheint das Logo in der Vorschau im Posteingang, auf dem Desktop erscheint das Logo in der Nachrichtenansicht. Auf Apple-Geräten (Mail-App/iCloud Mail) erscheint das Logo im Avatar-Slot, wenn der Absender via Apple Business Connect registriert und die BIMI + VMC-Kette erfüllt ist. Die Darstellung kann je nach Endgerät variieren, aber Apple unterstützt geprüfte Sendermarken per iCloud Mail.

Hinweis: Sowohl Mobil- als auch Desktop-Ansicht in Gmail zeigen die Verifizierung nur mit VMC als Kennzeichnung im Nachrichten-Preview.

Was ist mit Certification Authority Authorization (CAA) in Bezug auf ein VMC?

Laut bimigroup.org im Dokument Minimum Security Requirements for Issuance of Mark Certificates, Abschnitt 3.2.15, muss die CA CAA-Records prüfen und die darin festgelegten Anweisungen befolgen. CAs dürfen Zertifikate nur ausstellen, wenn sie dazu im CAA-Record berechtigt sind – sofern ein CAA-Record vorhanden ist. 

Wozu dient ein CAA-Record?

Damit kann der Domaininhaber steuern, welche Zertifizierungsstelle (CA) Zertifikate für seine Domain ausstellen darf. CAA-Records ermöglichen zusätzliche Schutzmechanismen, um unerwünschte Ausstellung zu verhindern.

Brauche ich zwingend einen CAA-Record?

Antwort: Es kommt darauf an. CAs müssen nur prüfen, ob ein CAA-Record vorliegt und ob sie als CA darin berechtigt werden.

Ohne eigenen CAA-Record kann prinzipiell jede CA Zertifikate für die betreffende Domain ausstellen.​

Ob und wie Sie einen CAA-Record setzen, liegt bei Ihnen. Damit können Sie gezielt steuern, welche CAs für Ihre Domain ausstellen dürfen.

Was, wenn ich BIMI für mehrere Domains/Subdomains möchte?

Standardmäßig gilt ein VMC für die Organisationsdomain auch für Subdomains. Sollten Sie jedoch ein anderes Logo auf einer Subdomain nutzen wollen, ist ein separates VMC (jeweils kostenpflichtig) erforderlich, da jedes VMC ein spezifisches Logo zugewiesen bekommt.

BIMI-Zertifizierungsanforderungen für VMC:

  • DMARC-Policy: Ihre Domains müssen DMARC-konform sein, mit strikter Policy (quarantine/reject).
  • Markenschutz-Logo: Das einzublendende Logo benötigt eine eingetragene Marke.
  • Certified Authority (CA): Das VMC muss von einer autorisierten CA (z. B. GlobalSign oder DigiCert) ausgestellt sein.
  • BIMI-TXT-Record: Veröffentlichen Sie einen BIMI-TXT-Record im DNS, der die URL zu Ihrer SVG-Logodatei enthält.

Zugelassene Länder/Regionen

Land

Quelle

Vereinigte Staaten (US)

United States Patent and Trademark Office (USPTO)

https://www.uspto.gov/trademarks/apply

Kanada (CA)

Canadian Intellectual Property Office https://www.ic.gc.ca/opic-cipo/cpd/eng/search/basic.html

Europäische Union (EM)

European Union Intellectual Property Office

https://euipo.europa.eu/ohimportal/en

Vereinigtes Königreich (GB)

UK Intellectual Property Office

https://www.gov.uk/search-for-patent

Deutschland (DE)

Deutsches Patent- und Markenamt

https://www.dpma.de/

Japan (JP)

Japanisches Markenamt

https://www.j-platpat.inpit.go.jp/

Australien (AU)

IP Australia

https://search.ipaustralia.gov.au/trademarks/search/quick

Spanien (ES)

Spanien – Oficina Española de Patentes y Marcas

https://www.oepm.es/es/index.html

Südkorea (KR)

Korean Intellectual Property Office

https://www.kipo.go.kr/en/MainApp

Brasilien (BR)

Brasilianisches Nationales Institut für Geistiges Eigentum

https://www.gov.br/inpi/en

Indien (IN)

Office of the Controller General of Patents, Designs & Trade Marks Department for Promotion of Industry and Internal Trade Ministry of Commerce & Industry, Government of India https://ipindia.gov.in/trade-marks.htm

Schweiz (CH)

Schweizer Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum

http://www.ige.ch/

Dänemark (DK)

Dänisches Patent- und Markenamt

http://www.dkpto.org/

Frankreich (FR)

Französisches Patent- und Markenamt (INPI)

http://www.inpi.fr/

Neuseeland (NZ)

Intellectual Property Office of New Zealand (IPONZ)

http://www.iponz.govt.nz/

Schweden (SE)

Schwedisches Patent- und Markenamt (PRV)

http://www.prv.se/

Der Verifizierungsprozess

  • Mitarbeiterbestätigung: Die CA überprüft Ihre Anstellung bei der Höheren Instanz und/oder Ihrem HR-Team
  • Video-ID-Verifizierung: Videoanruf mit einem Spezialisten, der Ihre Identität mittels eines amtlichen Ausweises überprüft
  • Domainvalidierung: Überprüfung, dass Sie Ihre Domain besitzen, indem Sie einen TXT-Eintrag in Ihrer DNS-Zone hinterlegen

Was sind die Rollen innerhalb der EV-Verifizierung?

  • Autorisierungskontakt: Erteilt der CA die Genehmigung, VMC-Zertifikate für ihre Organisation auszustellen. Die Zustimmung muss per E-Mail erteilt werden.
  • Vertragsunterzeichner: Akzeptiert das Abonnentenabkommen im Namen der Organisation. Die Vereinbarung ist online und erfolgt als Klickbestätigung. Diese Person kann identisch zum Autorisierungskontakt sein, um den Prozess zu vereinfachen.
  • Höhere Instanz: Auch bekannt als „Unabhängige Bestätigung“ – sie bestätigt, dass der Autorisierungskontakt und Vertragsunterzeichner im Unternehmen beschäftigt sind und berechtigt sind, diese Rollen einzunehmen.

Wie lange dauert die Implementierung von BIMI?

Die Dauer der Einführung von BIMI kann je nach Unternehmen unterschiedlich sein. Der wichtigste Faktor ist die DMARC-Durchsetzung – BIMI erfordert für Ihre Domain zwingend eine DMARC-Policy von p=quarantine oder p=reject, dies ist nicht verhandelbar.

Überblick Zeitplan:

DMARC-Durchsetzung (6–8 Wochen)

Wenn Sie noch keine DMARC-Durchsetzung haben, ist dies Ihr Startpunkt. Bei Red Sift beschleunigen wir diesen Prozess über Red Sift OnDMARC, wobei die durchschnittliche Umsetzungszeit bis p=reject 6–8 Wochen beträgt. Ohne aktivierte DMARC-Durchsetzung können Sie BIMI nicht implementieren – Ihr Logo wird in den Posteingängen der Empfänger unabhängig vom Zertifikatstyp nicht angezeigt.

Beachten Sie, dass die genaue Dauer davon abhängt, wie viele Quellen konfiguriert werden müssen und wie schnell Sie die nötigen Änderungen umsetzen können.

Beschaffung des Markenzertifikats (variabel)

Weitere Faktoren sind die Größe Ihres Unternehmens, die Komplexität Ihrer Infrastruktur und ob Sie ein VMC, GMC oder CMC anstreben:

  • VMC mit neuer Marke: 3–6 Monate für die Markenregistrierung (je nach Rechtsraum) + 7–10 Werktage für die Zertifikatsausstellung
  • VMC mit bestehender Marke: 7–10 Werktage für die Zertifikatsausstellung
  • CMC: 7–10 Werktage für die Zertifikatsausstellung (keine Marke erforderlich, aber Logo muss seit mindestens 12 Monaten öffentlich verwendet werden)
  • GMC: 7–10 Werktage für die Zertifikatsausstellung (Regierungsverifizierung erforderlich)

Logo-Vorbereitung und DNS-Veröffentlichung (1–2 Wochen)

Sobald Sie DMARC-Durchsetzung bestätigt und Ihr Markenzertifikat erhalten haben, dauert das Erstellen des SVG-Logos, die Validierung des BIMI-Eintrags und die DNS-Veröffentlichung im Regelfall 1–2 Wochen.

Gesamtdauer:

  • Mit bereits aktivierter DMARC-Durchsetzung: 2–4 Wochen (CMC/bestehendes VMC) oder 3–6 Monate (neue VMC-Marke)
  • Ohne DMARC-Durchsetzung: Zuerst zusätzlich mindestens 6–8 Wochen für die DMARC-Implementierung einplanen

Für Marken, die Apple iCloud Mail-Nutzer ansprechen, kann die Abstimmung mit Apple Business Connect und das Einreichen der Marke zur Apple-Verifizierung zusätzliche Zeit (typischerweise ein paar Wochen mehr) zur üblichen BIMI-Zertifikatsausstellung hinzufügen.

Wichtig: BIMI hängt direkt von einer durchgesetzten DMARC-Richtlinie ab. Fällt Ihre DMARC-Policy aus irgendeinem Grund unter p=quarantine, wird Ihr BIMI-Logo nicht mehr angezeigt, bis die Durchsetzung wiederhergestellt ist.

Wie sieht es mit Apple Business Connect aus?

Apple hat Änderungen an seiner Business Connect-Funktion bekanntgegeben, unter anderem, wie Markenname oder Logo in iPhone-Apps für Telefon, E-Mail und Zahlungen angezeigt werden.

Es stimmt, dass das Update von Apple Ähnlichkeiten mit BIMI aufweist, jedoch gibt es weiterhin bedeutende Unterschiede – etwa beim Setup, bei den Logo-Anforderungen und den Kosten. Während die Apple-Option im Wesentlichen kostenlos ist, wird das Logo ausschließlich bei iCloud Mail angezeigt.

Zudem kann Apple Business Connect parallel zu BIMI und VMC genutzt werden — Apple unterstützt die Logodarstellung in iCloud Mail und Apple-Anwendungen wie Wallet oder Maps, wenn die Marke über Business Connect eingetragen ist (und inklusive Gmail, wenn dies im Apple Mail-Client genutzt wird), sodass der Markenwert auf das Apple-Ökosystem inklusive Desktop und Mobile ausgeweitet wird. Auch hier wird zur Umsetzung DMARC-Durchsetzung benötigt.

Warum Red Sift wählen?

Die Red Sift OnDMARC BIMI-Funktion ist die einzige integrierte BIMI-Lösung mit VMC oder CMC auf dem Markt. Sie unterstützt Anwender dabei, den gesamten MC-Antragsprozess abzuwickeln, inklusive Beantragung eines VMC/CMC, ohne direkt zur Zertifizierungsstelle (CA) gehen zu müssen.

Red Sift OnDMARC bietet eine nahtlose Integration mit GlobalSign, sodass Nutzer Antragsdaten via API einfach zwischen beiden Plattformen transferieren. Dieser optimierte Prozess macht eine Nutzung mehrerer Plattformen überflüssig, sodass Kunden die erforderliche DMARC-Policy und BIMI-Bereitschaft an einem Ort erreichen. Durch die Zentralisierung dieser Aufgaben profitieren Nutzer von einer vereinfachten Erfahrung mit fachlicher Unterstützung von Branchenexperten – so gelingt die Umsetzung sowohl der DMARC-Durchsetzung als auch die VMC/CMC-Beschaffung in einer einzigen Oberfläche.

Über die BIMI-Implementierung hinaus bietet Red Sift OnDMARC zahlreiche weitere Vorteile:

  • Vereinfachtes E-Mail-Sicherheitsmanagement: OnDMARC vereint DMARC, SPF, DKIM, MTA-STS und BIMI auf einer Plattform und reduziert so deutlich die Komplexität der Verwaltung von E-Mail-Sicherheit über mehrere Systeme hinweg.
  • Schließen von Sicherheitslücken dank automatisiertem Schutz: Die automatisierte Subdomain-Erkennung von OnDMARC stellt sicher, dass jede Domain und Subdomain, die Mails versendet, geschützt ist und schließt Lücken, die Angreifer ausnutzen könnten. So wird das Risiko von Phishing und Spoofing über unüberwachte Subdomains minimiert.
  • Schutz vor E-Mail-Bedrohungen, die DMARC umgehen: OnDMARC schützt vor Bedrohungen, die DMARC umgehen könnten. Durch kontinuierliches Monitoring auf Fehlkonfigurationen und vergessene DNS-Einträge bleibt die Authentifizierung effektiv und Lücken werden erkannt, bevor sie zum Problem werden.
  • Weniger manuelle Aufgaben und Zeitaufwand dank Red Sift Radar: Der LLM-gestützte Assistent (Radar) von OnDMARC verringert manuelle Tätigkeiten und liefert Sicherheitsteams sofort verwertbare Einblicke zum Umgang mit E-Mail-Sicherheitsproblemen. Echtzeitwarnungen melden Fehlkonfigurationen, Authentifizierungsprobleme und ungewöhnliche Aktivitäten sofort, sodass Teams schneller reagieren können.
  • Dedizierter Support für schnelle DMARC-Einführung: Das Team von Red Sift bietet durchgängigen, praxisnahen 24/7-Support während der gesamten Einrichtung und Umsetzung von OnDMARC. Von der Erstkonfiguration bis zu laufenden Anpassungen hilft das Team, DMARC, SPF, DKIM und MTA-STS zügig und ohne Fehlkonfigurationen zu etablieren.

Validieren Sie Ihr Logo mit OnDMARC

Red Sift OnDMARC bietet die Validierung Ihres Logos im korrekten BIMI-Format – sogar schon vor Einreichung des Antrags.

  1. Klicken Sie im Bereich „BIMI“ des Red Sift OnDMARC Dashboards auf „Antrag starten“.
  2. Ziehen Sie Ihr Logo per Drag-and-drop oder wählen Sie es aus. OnDMARC führt eine Prüfung durch. Entspricht das Logo den Kriterien, wird dies auf dem Bildschirm bestätigt, bei Fehlern erhalten Sie einen entsprechenden Hinweis.

Bereit zum Start?

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FAQs

Was ist BIMI und wie funktioniert es?

Brand Indicators for Message Identification (BIMI) ist ein im Jahr 2021 eingeführter E-Mail-Standard, der Unternehmen ermöglicht, ihr Markenlogo an der Stelle des Avatars bei Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance (DMARC)-authentifizierten E-Mails darzustellen. BIMI erfordert eine durchgesetzte DMARC-Richtlinie (p=quarantine oder p=reject) als zwingende Voraussetzung.

Ähnlich wie SPF-, DKIM- und DMARC-Einträge befindet sich Ihr BIMI-Eintrag als Textdatei (TXT) in Ihrem DNS. Beim Eintreffen Ihrer E-Mail ins Empfängerpostfach prüft der empfangende Server diesen Eintrag, um zu verifizieren, dass sie von einem bestätigten Absender stammt (mittels DMARC-Durchsetzung). Ist sie mit p=quarantine oder p=reject authentifiziert, informiert die BIMI-TXT-Datei den Empfängerserver über den Speicherort des Logos sowie relevante BIMI-Zertifikate – dann wird das Logo im Posteingang angezeigt.

BIMI funktioniert nicht, wenn DMARC auf p=none (nur Überwachungsmodus) gesetzt ist. Für die Anzeige des Logos ist eine Durchsetzung zwingend erforderlich.

Welche Vorteile bringt die Einführung von BIMI?

Mit einem Markenzertifikat bietet BIMI für Unternehmen jeder Größe zahlreiche Vorteile. Die wichtigsten Nutzenbereiche sind vier zentrale Felder:

  1. Höhere Markenbekanntheit um 44 %: Nach Sichtkontakt konnten sich bis zu 44 % mehr Empfänger an Marken mit Logo erinnern. Je stärker die Marke, desto höher der Recall – bis zu 120 %.
  2. Steigerung der Öffnungsraten um 39 %: Die Öffnungsraten von Transaktions- und Werbemails steigen um bis zu 39 %.
  3. Durchschnittlicher Kaufanstieg um 32 %: Die höhere Öffnungsrate führte zu einer durchschnittlichen Kaufsteigerung von bis zu 32 %.
  4. 90 % mehr Vertrauen in die Legitimität einer E-Mail: Mithilfe von BIMI stieg das Vertrauen der Empfänger in echte E-Mails um bis zu 90 %.
Was ist ein Markenzertifikat und welche Typen gibt es?

Ein Markenzertifikat ist ein spezialisiertes digitales Zertifikat, das von einer vertrauenswürdigen Zertifizierungsstelle (CA) ausgestellt wird und ein markenrechtlich geschütztes Logo kryptografisch mit der Domain verbindet, die autorisiert ist, im Namen dieser Marke E-Mails zu versenden. Es fungiert als „Nachweisdokument“, das im BIMI-DNS-Eintrag referenziert wird und es teilnehmenden Mailbox-Anbietern wie Gmail und Yahoo ermöglicht, das verifizierte Logo neben authentifizierten Nachrichten anzuzeigen. Es gibt drei Typen:

  1. Verified Mark Certificate (VMC): Ein digitales Zertifikat einer autorisierten Zertifizierungsstelle, das es Unternehmen ermöglicht, ihr eingetragenes Logo bei unterstützten E-Mail-Clients neben ihren Nachrichten anzuzeigen. Dafür ist eine eingetragene Marke erforderlich.
  2. Government Mark Certificate (GMC): Ein speziell für Behörden und staatliche Einrichtungen entwickeltes digitales Zertifikat zur Authentifizierung ihrer E-Mail-Kommunikation.
  3. Common Mark Certificate (CMC): Das neueste Markenzertifikat, das Unternehmen ermöglicht, BIMI in Gmail zu nutzen, ohne wie bei VMC oder GMC eine eingetragene Marke vorauszusetzen.
Was sind die wichtigsten Unterschiede zwischen VMC und CMC?

Die Unterschiede zwischen VMCs und CMCs sind entscheidend für Unternehmen, die BIMI einführen wollen. Die wichtigsten Unterschiede:

  1. Zweck: VMCs ermöglichen die BIMI-Logodarstellung in unterstützten Clients wie Google, Yahoo und Apple. CMCs erlauben die Anzeige in Clients wie Google und Yahoo, aber nicht bei Apple.
  2. Markenanforderung: Für VMCs muss eine eingetragene Marke vorliegen, bei CMCs ist das nicht nötig (Sie können auch bestehende Marken anpassen, falls Sie nur Teile daraus nutzen möchten).
  3. Erkennung und Unterstützung: VMCs werden von Gmail, iCloud und anderen Anbietern breit unterstützt. CMCs werden aktuell nur von Google unterstützt und sind als neue Option noch im Rollout.
  4. Kosten: VMCs sind meist teurer, da die Validierungsanforderungen höher sind, CMCs sind generell günstiger.
  5. Verifizierte Markierung im Postfach: VMCs zeigen ein verifiziertes Abzeichen etwa in Apple-, Google- und Yahoo-Clients, CMCs zeigen dies aktuell nicht.
Wie verhindern CMCs Identitätsmissbrauch, wenn keine Marke erforderlich ist?

Auch CMCs bieten einen wirksamen Schutz gegen Nachahmer, denn jede Ausstellung erfolgt erst nach einer strengen, mehrstufigen Prüfung in drei entscheidenden Bereichen:

  1. Logo-Prüfung: Die CA bestätigt, dass kein anderer das Logo als Marke eingetragen hat und dass Ihr Unternehmen es seit mindestens 12 Monaten öffentlich verwendet.
  2. Domainkontrolle und E-Mail-Authentifizierung: Sie weisen den Besitz der Versanddomain nach, und die CA kontrolliert, dass alle E-Mails DMARC-gesichert gesendet werden, sodass die Nachrichten nachweislich aus Ihrer Infrastruktur stammen.
  3. Antragssteller-Prüfung: Die CA prüft die Identität des Mitarbeiters, der den CMC beantragt, und verifiziert, dass dieser im Unternehmen autorisiert ist.
Wie lange dauert die Implementierung von BIMI?

Die Implementierungsdauer von BIMI ist bei jedem Unternehmen verschieden. Einer der wichtigsten Schritte ist die Sicherstellung der DMARC-Konformität Ihrer Domain. Bei Red Sift beträgt die durchschnittliche Zeit bis p=reject über Red Sift OnDMARC 6–8 Wochen.

Die exakte Dauer hängt davon ab, wie viele Quellen konfiguriert werden müssen und wie rasch sie die notwendigen Änderungen umsetzen können.

Weitere Faktoren sind die Größe Ihrer Organisation, die Komplexität Ihrer Infrastruktur und ob Sie ein VMC oder GMC wählen. Für die Markenanmeldung eines Logos kann dies – je nach Land – 3 bis 6 Monate dauern, während die Einführung eines CMC in der Regel schneller erfolgt. Sind alle Voraussetzungen erfüllt, nimmt die eigentliche Verifizierung im Durchschnitt 7–10 Werktage in Anspruch.